SOG-Helpcenter Logo SOG Business - Software

Lieferplanabwicklung


Die Lieferplanabwicklung bietet die Möglichkeit der Einteilung und Planung von Lieferungen in SOG ERP (z. B. Forecasts):

  • Übermittlung regelmäßiger Abnahmepläne, die die Mengen- und Zeitplanung im Basisauftrag aktualisiert. Aus organisatorischen Gründen ist hier ein Terminauftrag zu bevorzugen.

  • Regelmechanismen, welche Mengen und Termine noch verändert werden dürfen

  • Die Übermittlung kann per EDI DELFOR erfolgen, es ist aber auch möglich, manuell Lieferpläne mit anderen Einteilungen zu erfassen 
    Besonderheit: Ein Lieferplan bezieht sich immer auf einen bereits bestehenden Auftrag. Dieselbe Position kommt also immer wieder, nur mit anderen Mengen, Terminkennzeichen und Terminen. Die Aufteilungssituation wird dann durch die neue Auftragssituation ersetzt.

Implementierung:

Notwendige Einstellungen

p001 - Globaleinstellungen (glob) – Verkaufsabwicklung

Einrichtung der Terminkennzeichen, die für die Lieferplanabwicklung genutzt werden sollen.

 

Diese Terminkennzeichen müssen im c125 - Terminkennzeichen Verkauf (Steuerung) (vkterkz) entsprechend definiert werden.

 

Einstellungen im Kunden

p842 - Kunden und Anschriften (kans) – EDI Einstellungen – Einrichtung der Bedingungen für den Import der EDI-Nachrichtenart DELFOR. Auch bei manueller Erfassung eines Lieferplans werden diese Einstellungen berücksichtigt (vor allem, ab wann eine Prognose als verbindlich bestellt werden soll. Die Toleranz der Verbindlichkeit wird definiert).

 

  

 

Einstellungen im p841 - Artikel (art) - Steuerung und Statistik

 

Verbindlichkeit in Tagen

Für einen Artikel werden Verbindlichkeitszeiten in Tagen hinterlegt. Dieser Eintrag gibt an, ab wann eine Prognose in eine verbindliche Abnahme übergeht. Bei der Bearbeitung der Lieferpläne kann jedoch noch einmal die Toleranz für verbindliche Termine bearbeitet werden:

Ablauf:

Grundsätzlich muss ein Auftrag als Basis für einen Lieferplan existieren.

Organisatorischer Hinweis: Im Erst-/Basisauftrag sollten die Mengen immer mit dem Terminkennzeichen 9 = ungeplant erfasst werden. Wenn der Kunde immer nur die gewünschten Mengen sendet und nicht immer die komplette Restmenge, dann halten wir mit Einstellung des Schalters aus den EDI-Einstellungen Gesamtmenge Lieferplan immer die Gesamtmenge fest. Dies kann deaktiviert werden.

Bei manueller Übermittlung werden die Lieferpläne im p102 - Auftragsbearbeitung (aufbea) auf der Positionsmaske erfasst. Wenn ein vorläufiger Lieferplan erfasst wurde, ist dieser auch im p928 - Lieferplansuche (liefplasu) zu finden und kann dann auch dort weiter bearbeitet werden.

 

Wenn die Lieferpläne per EDI übermittelt werden, dann werden die Lieferpläne im p928 - Lieferplansuche (liefplasu) angezeigt (in f190/f191 geladen) und können bearbeitet werden. Dann wird auch das Terminkennzeichen übermittelt. Somit haben wir hier eine halbautomatische Bearbeitung.

Die Bearbeitungsmaske ist bei beiden Wegen identisch.

 

Sie sehen die bisher bestätigten Positionen (1), darunter (2) können Sie bei manueller Erfassung die Termine und Mengen für die neuen Positionen erfassen, bei EDI-Import werden die gewünschten Mengen und Termine im unteren Bereich vorgeschlagen und können bearbeitet werden.

Im oberen Bereich (3) können Sie die Toleranz bezüglich des Verbindlichkeitszeitraumes definieren.

Zur Abgrenzung (4) können hier entweder der letzte vom Kunden verarbeitete Lieferschein oder Rechnung angegeben werden. Damit ist dann klar, welche Belege der Kunde schon verarbeitet hat (es könnte ja noch eine Lieferung unterwegs sein). Bei einer EDI Übermittlung wird die Abgrenzung mit geliefert.

Organisatorischer Hinweis: Bei einer Nutzung von EDI DELFOR ist es ratsam, auch EDI DESADV (Verssandavis) zu nutzen, um die Abgrenzungsproblematik so gering wie möglich zu halten.

Wenn Sie die Positionen geprüft und nachbearbeitet haben, dann können Sie mit der Funktion fertig die Eingaben bestätigen. Bei eventuellen Fehlern werden diese Im Feld "Fehlerstatus" angezeigt und können geprüft werden.

Sie können die Fehler bearbeiten und immer wieder mit fertig bestätigen, dann erfolgt wieder eine entsprechende Prüfung. So prüft das System unter anderem auch immer die aktuelle Liefersituation eines Artikels und gibt entsprechende Fehler auf. Alle Fehlermeldungen, die möglich sind, finden Sie unter oben stehenden Link zum Fehlerstatus..

Mit der Funktion beenden übernehmen Sie die Daten, sofern Sie bei der Verarbeitungsart die endgültige Übernahme in den Auftrag aktiviert haben.

 

Folgende Abfragen können auftauchen, sofern Sie nicht alle Fehler beseitigt haben (Anzeige je nach Fehlerart unterschiedlich, hier nur ein Beispiel.:

 

 

Wenn Sie dies mit "gesehen" bestätigen, kommt folgende Abfrage:

 

Wenn Sie dies bestätigen, gelangen Sie wieder in die Positionsbearbeitung mit den übernommenen Daten aus dem Lieferplan.