Bemerkung: -
Programme: Diverse Anwendungen
Tabellentyp: Arbeitsdaten
Nummer des Lagerortes, für den die Daten gelten.
Die Verwaltung und Anlage der Lagerorte erfolgt über das Programm Lagerortverwaltung (p826).
Durch die Eingabe eines Lagerbereiches kann eine feinere Einstellung vorgenommen werden.
In unterschiedlichen Lagerbereichen (Kommissionierung "günstige" Produkte / Kommissionierung "teure" Produkte) kann mit den Mengenvorschlägen unterschiedlich agiert werden.
Wird kein Lagerbereich definiert, so gelten die Einstellungen für alle Lagerbereiche.
Selektionskennzeichen sind individuell belegbare Kennzeichen zur Selektion und statistischen Auswertung. Die Kennzeichen werden gepflegt mit dem Programm Selektionskennzeichen Personen oder Artikel verwalten (p835).
Über an dieser Stelle hinterlegbare Selektionskennzeichen wird für Artikel eine eigene Mengenvorschlagssteuerung ermöglicht, die über das Selektionskennzeichen zusammengefasst werden.
Z. B. können so sehr wertvolle Artikel über ein Selektionskennzeichen zusammengefasst werden und bei dem Lagerprozess "Kommissionierung" anders (Mengenscan: Lagereinheit) gesteuert werden als sehr preiswerte Artikel (Mengenscan: Verpackungseinheit).
Die Artikelsatzart dient der grundsätzlichen Zuordnung eines Artikels in folgende Bereiche:
1=Ware/Leistungen
2=Musterkalkulationen
6=Lohnkosten
7=Maschinenkosten
8=Lademittel
9=Textartikel für Nebenkosten-/erlöse:
- Grundsätzlich ohne Lageranschluss
- wird niemals Bestand gebildet, deshalb wird direkt auf die Verbrauchskonten gebucht
- keine eigenständige Lieferfreigabe
- Statistikverdichtung auf Standardkostenartikel
Die Hinterlegung dieser Satzarten erfolgen im Globalparameter (p001) Allgemeine Steuerung. Es ist grundsätzlich möglich, die Satzarten anders zu belegen. In unserem Auslieferungsstand sind die Satzarten jedoch wie im obigen Beispiel hinterlegt, die Auswahlliste ist entsprechend eingestellt.
.
Wird automatisch vom System vergeben, für Referenzen zwischen Dateien/Tabellen.
Die Artikel-ID wird nach voreingestellten Kriterien (siehe Globalparameter (p001) - Nummern und Zähler) automatisch vom System vergeben, es sei denn, ein Artikel wird mit einer freien Artikelnummer angelegt.
Es ist vorgesehen, dass die ID (auch satzartenübergreifend) eindeutig ist!
Mit der Variante kann eine Eingrenzung auf bestimmte Prozesse erfolgen:
- Global = gilt übergreifend für alle Prozeese in der Lagerabwicklung
alle anderen greifen nur in dem jeweiligen Arbeitsbereich:
- Inventur
- Wareneingang
- Umlagerung Einlagerung
- Umlagerung Entnahme
- Einlagerung
- Kommissionierung
Hierdurch ist eine sehr feine und differenzierte Abwicklung der Mengenverabeitung bei den unterschiedlichen Lagerprozessen möglich.
Einstellung der Mengeneinheit, die nach Scann des Artikels vom System aus vorgeschlagen wird.
Die ausgewählte Mengeneinheit muss zusätzlich auch in den zulässigen Mengenscanns angewählt werden.
Der erste Scann der Verpackungs- (VP) oder Gebinde- (GB) Einheit identifiziert den Artikel.
Die im Scanner automatisch vorgeschlagene Menge kann entweder mit einer manuellen Eingabe oder mit einem Scan der Menge, die im Artikelstamm im jeweiligen Mengenfeld: Verpackungseinheit (vp_eh) oder Gebindeeinheit (gb_eh) hinterlegt ist, überschrieben werden.
Die erfasste Menge wird mit jedem Scan bzw. jeder manuellen Eingabe weiter saldiert.
Wenn auf der angezeigten Menge mit Enter bestätigt wird, erfolgt eine Abprüfung, ob die Gesamtmenge korrekt ist.
Bei Abweichungen wird der Korrekturmodus aufgerufen.
Das System akzeptiert manuelle Mengeneingaben durch den Benutzer.
Das System akzeptiert den Scann einer Lagereinheit (z. B. GTIN, Artikel-ID, Matchcode) durch den Benutzer.
Das System akzeptiert den Scann einer Verpackungseinheit (z. B. VP-GTIN) durch den Benutzer.
Das System akzeptiert den Scan einer Paletteneinheit (z.B. PAL-GTIN) durch den Benutzer.
Das System akzeptiert den Scan einer Gebindeeinheit (z.B. GB-GTIN) durch den Benutzer.
Eine vorgeschlagene Menge muss bestätigt werden.
Im Regelfall sollte diese Funktion eingeschaltet sein.
Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, erfolgt die Erfassung der Menge, d. h. das Mengenfeld wird angezeigt.
Ist diese Funktion ausgeschaltet ist, erfolgt KEINE Mengenerfassung im Scanprozess, sondern die Sollmenge wird komplett als Aufnahmemenge gebucht.
Bei Aktivierung dieser Funktion erfolgt nach dem Scan der Verpackungs- (VP) oder Gebinde- (GB) -Einheit eine Abfrage nach der Anzahl der jeweiligen Mengeneinheit.
Mit dem ersten Scan wird der Artikel über die entsprechende VP- oder GB-GTIN identifiziert.
Die Nutzung der Anzahlerfassung ist nur möglich, wenn der Einstieg über die VP- oder GB-GTIN erfolgt.
Erfolgt der Einstieg über die Einzelstück-GTIN läuft die Standard-Mengenerfassung ab.
Z. B. wird im Wareneingang eine Verpackungseinheit mit 15 Stück gescannt und die Anzahl 20 eingegeben, so werden 300 Stück gebucht.
Der Mitarbeiter muss nur eine VE scannen, die Gesamtzahl an Kartons eingeben und keine Rechenaufgaben bewältigen.
Es erfolgt keine Saldierung, d. h. wenn mit der Funktion F2 zurückgesprungen wird, muss eine neue Erfassung erfolgen.
Der Scan eines einzel GTIN führt zur gleichen Verarbeitungweise wie ein GB GTIN.
Diese Verarbeitung ist nur aktiv, wenn der Artikel keine GB GTIN hat.
Der Scan eines einzel GTIN führt zur gleichen Verarbeitungweise wie ein VP GTIN.
Diese Verarbeitung ist nur aktiv, wenn der Artikel keine VP GTIN hat.
Der Scan eines einzel GTIN führt zur gleichen Verarbeitungweise wie ein PAL GTIN.
Diese Verarbeitung ist nur aktiv, wenn der Artikel keine PAL GTIN hat.
Zeitstempel der letzten Veränderung des Datensatzes im Format yyyymmddhhmmss
Der Zeitpunkt wird als UTC-Zeit angegeben.