Die Parametrisierung des Datenbankzugriffs erfolgt über ENV-Variablen. Standardmäßig wird die Variable "OleDbGlobal" verwendet. Die Anwendung kann aber für den Zugriff auf eine andere als die Standarddatenbank auch weiter "OleDbXXX" Variable vereinbaren.
Aufbau von OleDbGlobal:
DatenbankTyp|Server|Db|User|Password||||||Options
Folgende Datenbanktypen sind definiert:
Microsoft SQL-Server nativ Datenbankprovider
Microsoft SQL-Server nativ Datenbankprovider. ReadOnly-Verbindung. Kann für Testzwecke verwendet werden. Die Applikation kann keine Datenveränderungen durchführen.
Microsoft SQL-Server nativ Datenbankprovider. Mit verschlüsselung.
Microsoft SQL Server Compact Edition
Microsoft SQL Server ADO-MD Verbindung. (Cube).
Datenbankprovider auf Script-Basis.
Options: Kommaseparierte Liste von Optionen.
unicodedb: Die gesamte Datenbank wird in Unicode angelegt. (Nur SQL Server)
encrypt: Die Verbindung zur Datenbank wird verschlüsselt.
trust: Dem Server-Zertifikat wird vertraut, auch wenn es nicht vertrauenswürdig ist.
Wird kein User angegeben oder ist der User = "WIN", so wird für SQL-Server eine vertraute Verbindung verwendet.
Wird als User "DEFAULT" angegeben, muss über das Programm hhdbpwd ein Kennwort für die Datenbank konfiguriert werden.
Beginnt das Passwort mit RSA: wird der Rest interpretiert als RSAKeyFile:RSAPasswort. Ein solches Passwort kann z.B. mit "sogerpconsole -encryptrsa RSAKeyFile Password" erzeugt werden.
Die Verwendung von DEFAULT und RSA-hinterlegten Kennworten steht nur SOG ERP Applikationen zur Verfügung.
Im Falle einer SQL-Server-Verbindung kann im Servernamen zusätzlich das Netzwerkprotokoll angegeben werden. Siehe: http://support.microsoft.com/kb/313295
Beispiel:
tcp:Servername,Port
Für Datenbankverbindungen, die mit User "WIN" oder "DEFAULT" konfiguriert sind, kann benutzerbezogen mit der Kommandozeilenfunktion "sogcon -setwindbpwd" ein alternativer Benutzername und ein Kennwort hinterlegt werden. Diese Infomationen werden dann vorrangig verwendet.