Der Ausdruck von SOG ERP (VACOS) Belegen erfolgt über so genannte Druckerqueues, also Druckwarteschlangen, des SOGWT Programms sogpsetup. Die Einrichtung von Druckern und Formularen im Programm sogpsetup ist in der SOGWT Dokumentation beschrieben. An dieser Stelle soll nur ein "Fahrplan" vorgegeben werden, um die Möglichkeiten von SOG ERP (VACOS) und die der SOGWT Tools aufeinander abzustimmen.
Es sollen zukünftig keine Druckerqueues mehr eingerichtet werden, die ohne hhserver-Formular arbeiten.
Begründung: hhserver-Formulare sind Hardware unabhängig. Nur so ist gewährleistet, das nicht für jeden vorhandenen Drucker eigene Einstellungen erarbeitet werden müssen, und das ein Drucker jederzeit gegen einen anderen ausgetauscht werden kann.
Die von dem Drucker geforderten physikalischen Seitenränder sind auf jeden Fall einzuhalten.
Begründung: Wird die Seitenränderwarnung nicht ernst genommen, gehen früher oder später Daten im Ausdruck verloren. Einen Beleg zu erzeugen, auf dem aber tatsächlich, und nachweislich Daten verloren gegangen sind, ist nicht trivial.
Blattränder einrichten.
Dabei sind Logos oder Eindrucke auf dem Kundenformularsatz, sowie der größte, verlangte Rand über alle physikalischen Drucker zu ermitteln.
Das Standardformular "VACOSForm" liefert hier eine sinnvolle Vorgabe. Der Implementierungsdatenbestand ist so eingestellt, das das Formular "VACOSForm" für Belege voreingestellt ist.
Der Kunde beurteilt und entscheidet
Nun muss ein Testausdruck erzeugt werden. Für diesen Testausdruck sollte SOG ERP (VACOS) in den Testausdruckmodus geschaltet sein. Dadurch werden Seitenränder visualisiert, sowie bestimmte maximale Ausgaben simuliert.
Auf Basis einer 2. Seiten eines solchen Testausdrucks entscheidet der Kunde über die Schriftgröße. Variationsmöglichkeiten dabei: Festlegung der Anzahl der gedruckten Zeilen, sowie Verschiebung der Seitenränder (Dabei die Mindestgröße lt. Druckerphysik nicht aus dem Auge lassen).
Wird die Zeilenanzahl angepasst, muss dies gleich lautend im hhserver-Formular Datenfeld "Zeichenraster Zeilen" und im Programm "p001", "Druckausgabe Dokumente", Datenfeld "Seitengröße" erfolgen. In diesem Fall muss das Standard VACOSForm auf ein kundenspezifisches "KundenForm" kopiert werden. Dieses kann dann angepasst werden. Dieses neue Formular muss dann natürlich in der Belegsteuerung "p001", "Druckausgabe Dokumente" ebenfalls eingetragen werden.
AB DIESEM ZUSTAND DER IMPLEMENTIERUNG SOLLTEN DIE IN DEN PUNKTEN A) und B) FESTGELEGTEN WERTE NICHT WIEDER VERÄNDERT WERDEN, UM DAS ENDERGEBNIS ZU ERREICHEN!
Der Eindruck der Anschrift auf der Seite 1 soll ca. 50mm vom oberen Papierrand entfernt beginnen. Ist noch eine Absenderzeile auf dem Formularsatz vorhanden, ist diese natürlich zu berücksichtigen.
Die Einstellung der Anschriftenhöhe erfolgt über das Programm "p001", "Druckausgabe Dokumente", Datenfeld "1. Zeile Seite 1".
Wird nachträglich die "Physik" eines Formulares geändert, also die Anzahl der ausgedruckten Zeilen angepasst, und damit meistens auch die "1. Zeile Seite 1", so sollte nicht das vorhandene Kundenformular angepasst, sondern ein neues daraus abgeleitet werden, damit das alte Formular erhalten bleibt. Es ist sonst nicht möglich, Belege aus dem Belegarchiv korrekt auszudrucken.
Bei einer solchen nachträglichen Änderung sollte wieder nach diesem Fahrplan vorgegangen werden.