Einige SOG Programme ermöglichen den Ausdruck von Daten ohne irgendeinen Benutzereingriff. Für diesen Zweck müssen logische Druckernamen definiert werden, die neben dem verbundenen physikalischen Drucker auch dessen Eigenschaften festlegen.
Druckereinstellungen werden in der rechnerbezogenen Windows-Registry abgelegt, und sind somit für alle Benutzer eines Computers identisch.
Der Aufruf der "SOG .Net Druckereinrichtung" kann innerhalb von SOG Forms von verschiedenen Stellen aus erfolgen. Es kann jedoch auch das Programm "SOGPSetup" verwendet werden.
Über die Druckerauswahl können Sie einen definierten Drucker auswählen, und dessen Eigenschaften "Bearbeiten".
"Neu" legt einen neuen Drucker an. "Aktualisieren" aktualisiert die Liste. "Auswählen" wählt einen Drucker aus, falls die Dialogmaske in einem Auswahlmodus aufgerufen wurde.
Der Drucker "Initialwert" kann nicht verändert werden. Er definiert jeweils den Windows-Defaultdrucker mit seinen Initialwert-Eigenschaften.
Festlegung der Druckereigenschaften
Haben Sie einen Drucker zur Bearbeitung ausgewählt, können Sie in der nachfolgenden Maske die Eigenschaften dieses Druckers einstellen und verändern. Hier ist vor allem der verbundene Windows Drucker, der über den Auswahlbutton ausgewählt und eingestellt werden kann, festzulegen.
Ist ein Drucker ausgewählt, wird der vom Druckertreiber gemeldete, physikalische Rand des Drucker angezeigt. Über "Testseite" kann eine Testseite gedruckt werden, die neben 4 Randmarkierungen in den Blattecken, Informationen zu den Randeigenschaften des Druckertreibers enthält.
Messen Sie nun unter Zuhilfenahme eines Lineals den linken und den oberen Rand des Druckers nach. Sollte Ihr Ergebnis von den vom Druckertreiber ermittelten Werten abweichen, können Sie den tatsächlichen Rand des Druckers über "Einstellung des Druckertreibers überschreiben" hinterlegen. Die in der Testseite gedruckte Angabe "Blatt in mm" sollte sich mit dem Abstand der Randmarkierungen zueinander decken. Anderenfalls verzerrt der Drucker den Ausdruck. Eine Druckverzerrung läst sich zur Zeit nicht ausgleichen, da es bislang noch nicht vorgekommen ist.
Hinweis: Sie können die "Testseite" Funktion auch mehrfach aufrufen. Der Drucker sollte immer das gleiche Ergebnis liefern. Sollte der Rand von Druck zu Druck unterschiedlich sein, ist der Drucker zum Bedrucken von Formularen ungeeignet. Prüfen Sie auch, ob z.B. nach einem Papierwechsel das Ergebnis immer noch das gleiche ist.
SOGForms kann nur so genau drucken, wie der Drucker arbeitet.
Wird der Schalter "Drucker enthält Blankpapier (Logos eindrucken)" gesetzt, so werden Datenfelder, die zum Logo gehören ausgegeben. Anderenfalls werden alle Logofelder unterdrückt.
Bestimmung des Papiereinzuges für Folgeseiten
Druckausgaben, die über die Microsoft DotNet-Schnittstelle erstellt werden (Stand Framework 2.0) werden generell immer nur aus einer Papierquelle heraus gedruckt, auch wenn in dem Druckertreiber die Möglichkeit besteht, für Folgeseiten einen anderen Papierschacht anzugeben.
Um nun SOGForms dazu zu bringen, Folgeseiten aus einem anderen Papierschacht zu ziehen, kann eine druckspezifische Umgebungsvariable gesetzt werden, die den Namen der gewünschten Folgepapierzufuhr angibt.
Um den Namen der Umgebungsvariablen zu bestimmen, drücken Sie auf der Dotnet-Drucker-Einrichtungsmaske die Schaltfläche "Mehr...".
In der nachfolgenden Maske wird Ihnen der Name der Variablen, sowie die möglichen Namen der alternativen Papierkassetten angezeigt.
Tragen Sie nun z.B. in der ENV-Datei ${PROJ}\env\${HHENVDOMAIN}\global.env eine Zeile ein, die die Papierzufuhr von Folgeseiten regelt:
env Brother_HL-8050N_series_PaperSources (Kassette3)
Beachten Sie: Die erste Seite wird immer über den Schacht eingezogen, der in der Druckertreiberhinterlegung eingestellt wird.
Hinweis: Sie können hier, durch Komma getrennt, auch noch mehr Schächte angeben. Dies sorgt dann dafür, dass die Seiten 3, 4 und folgende von weiteren alternativen Schächten gezogen werden. Die letzte Angabe regelt den Schacht für alle verbleibenden Blätter.