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DATEV-Pro Schnittstelle (Einrichtung)


 

Einrichtung der Mandanten


Im ersten Schritt müssen in den Stammdaten der Mandanten die Mandantennummer beim Steuerberater hinterlegt werden. Dazu sollte man wie folgt vorgehen:

  1. Programm c077 (Mandanten) starten. Hier muss für jeden Mandanten hinterlegt werden, welche beim Steuerberater vergeben wurde. Dazu sollte der Steuerberater befragt werden.

  2. Zum Hinterlegen der Mandantenummer einfach den betreffenden Mandanten in der Auswahl per Doppelklick aufrufen.

  3. Anschließend im Feld Mandantennummer Fibu die Mandantennummer eintragen und anschließend mit fertig bestätigen.

    Dann kann das Programm c077 verlassen werden.


Konfiguration der Parameter für die Buchungsübergabe


Damit die Übergabe der Buchubngen über die DATEV-Pro Schnittstelle erfolgen kann, muss die Schnittstelle konfiguriert werrden. Dazu sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Das Prpgramm pp884 (Parameter Buchungsdatenübergabe FIBU) starten.

  2. Dort muss, sofern es noch keinen Eintrag gibt, die Funktion Neu aufgerufen werden. Es öffnet sich der Dialog zur Erfassung der Parameterdaten.

  3. Es muss der Reiter "DATEV-Pro" aufgerufen werden. Die darunter befindlichen Felder sind entsprechend zu füllen. Nachfolgend ein Beispiel einer Standardkonfiguration:

    WICHTIG!
    Ja Mandant müssen die Einstellungen separat vorgenommen werden. Die Angabe der Nummer des Steuerberaters ist dabei Pflicht. Ebenso ist es zwingend notwendig, dass der Dateiname mit EXTF_ beginnt. Die Sachkontonummernlänge muss ebenfalls angegeben werden. In der Regel ist diese 4, kann aber auch 5 sein. Dies muss mit dem Steuerberater abgestimmt werden.

  4. Die Einstellungen müssen mit fertig gespeichert werden. Falls es mehrere Mandanten gibt, müssen diese Schritte für jeden Mandanten wiederholt werden.


Konfiguration der Parameter für die Personenübergabe


Damit die Übergabe der Personenkonten über die DATEV-Pro Schnittstelle erfolgen kann, müssen zuvor die Parameter konfiguriert werden. Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  1. Das Programm pp845 (Parameter Personenprotokoll und Übergabe an die FIBU) starten.

  2. Falls noch keine Einstellungen vorgenommen wurden, bitte die Funktion Neu nutzen.

  3. Es erscheint jetzt ein Dialog, in dem die Felder entsprechend gefüllt werden müssen.

    HINWEIS!
    Der Dateiname der Übergabedateien muss mit EXTF_ beginnen.


Definition der Schnittstelle im Globalparameter (p001) Fibu-/Kostenrechnungsanschluss 


Im p001 muss definiert werden, dass mit der DATEV-Pro Schnittstelle gearbeitet werden soll. Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  1. Das p001 (Globaleinstellungen) starten.

  2. Anschließend den Button "Fibu-/Kostenrechnungsanschluss" aufrufen. Es öffnet sich ein Dialog, in dem grundsätzliche Einstellungen für die Anbindung einer finanzbuchhaltung vorgenommen werden können bzw. müssen.

  3. Im Feld Finanzbuchhaltungspaket muss der Eintrag DATEV_PRO ausgewählt werden.

  4. Abschließend die Einstellungen mit fertig speichern und das p001 über beenden verlassen.
     

Definition Buchungskreis für Rechnungen ohne Wert im p001 - Globaleinstellungen (glob) - Verkaufsabwicklung

 

Im p001 - Globaleinstellungen (glob) muss bei der Verkaufsabwicklung ein Belegkreis für sog. Pseudorechnungen (Rechnungen ohne Wert) definiert werden, da DATEV Pro keine 0-Rechnungen verarbeiten kann. Um die ordnungsgemäße Buchhaltung zu gewährleisten und eine lückenlose Belegnummernfolge zu erhalten, können diese Rechnungen für die Fibu gesperrt und im SOG ERP mit einem eigenen Belegnummernkreis ohne Druck versehen werden (Papierkorbdrucker).

 

In den Parametern pp121 - Parameter Sammelrechnungsfreigabe (smlrgfrgpar) und pp126 - Parameter Berechnen Lieferungen (berliefpar) ist die Behandlung von Rechnungen ohne Wert einstellbar. Hier am Beispiel des pp121 - Parameter Sammelrechnungsfreigabe (smlrgfrgpar):

 

 

Übergabe der Daten an die Finanzbuchhaltung


Zur Übergabe der Daten an die Finanzbuchhaltung sind die Programme p884 (Übergabe der Buchungen) und p845 (Übergabe der Personenkonten) zu verwneden. Diese Programme können bei Bedarf in Jobs integriert und automatisiert ausgeführt werden (z. B. im Nachtjob).