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SOG WMS Wareneingang Basisinformationen


Voraussetzung für den Scann eines Wareneingangs ist ein gebuchter Vorgang:

  • Schwimmende Rechnung

  • Einlagerungsschein (Eingangslieferschein)
    Auf Basis dieser Daten erfolgt die Prüfung der gescannten Informationen.

    Die Bearbeitung mit dem Scanner wird mit dem Programm "Aktiver Wareneingang" (lvsaktwe) gestartet. Als Erstes erfolgt die Auswahl des Wareneingangs aus der Liste aller freigegebenen Wareneingänge (siehe auch Übersicht Aufträge )
    Die Auswahlliste kann durch die Funktionstaste "F5" oder Scann des in den Einstellungen hinterlegten Codes aufgerufen werden. Alternativ kann auch direkt Scann / Eingabe der Wareneingangsnummer erfolgen. Eine gleichzeitige Bearbeitung des Lieferscheins mit mehreren Nutzern/Scannern ist möglich. Dieselbe Artikelposition kann aber nur von einem Nutzer/Scanner bearbeitet werden, damit keine Überschneidungen.

    Die jetzt folgenden Scann-Vorgänge erwarten die Artikel des Wareneingangs, die in beliebiger Reihenfolge abgearbeitet werden können. Zu jedem Artikel erfolgt (je nach Einstellung in den Parametern) zusätzlich der Scann der Partie und IMMER die Eingabe/Bestätigung der Menge. Die Menge wird aus dem hinterlegten Lieferschein vorgeschlagen. Wenn in den Parametern aktiviert, kann auch die Abfrage nach dem Gewicht des Artikels erfolgen. Diese Abfrage erfolgt immer dann, wenn im Artikelstamm kein Gewicht eingetragen ist. Das erfasste Gewicht wird dann direkt im Artikelstamm gespeichert.

    Der Artikel und die damit verknüpfte Menge können auch als Scann einer GTIN (ehemals EAN) der jeweiligen Verpackungseinheit durchgeführt werden. Den Abschluss eines Artikels bildet immer der Scann des Transportmittels auf dem der Artikel gelagert wird. Dabei wird die Reihenfolge gespeichert, in der die Artikel dem Transportmittel zugeordnet werden. Dies kann auf Wunsch (Parametereinstellung) für die späteren Entnahme vom Transportmittel beim Einlagern genutzt werden. D.h. der Artikel, der als letztes dem Transportmittel zugeordnet wurde, wird als erstes eingelagert.

    Das Transportmittel kann kontinuierlich gewechselt werden. Damit kann die Ware auf beliebig viele Transportmittel gepackt werden. Passt die volle Menge eines Artikels nicht mehr auf das Transportmittel, kann auch hier das Transportmittel gewechselt werden. Über die Funktion Funktionsauswahl  ist es möglich ein neues Transportmittel zu generieren (sofern erlaubt und nur auf dem Feld Transportmittel möglich). Ebenso kann über die Funktion Funktionsauswahl ein Transportmittel als „voll“ gekennzeichnet werden, um ein weiteres Auffüllen zu verhindern.

    Die Transportmittel können (wenn diese Funktion aktiviert ist), nach Lagerbereichen vorgeschlagen werden. D.h. im Scann Vorgang eines Artikels wird nach Eingabe der Menge eine vorläufige Einlagerungsplanung durchgeführt. Der dabei ermittelte Lagerbereich wird dann einem freien Transportmittel zugeordnet. Ziel dabei ist es, Artikel auf einem Transportmittel zusammenzufassen, die denselben Lagerbereich als Ziel haben. Dieser Vorschlag kann beliebig übersteuert werden. Sind Artikel als QS-pflichtig gekennzeichnet, werden diese einem separatem Transportmittel zugeordnet. Dieses Transportmittel wird mit dem Status QS versehen und kann nur in der QS-Bearbeitung zur Einlagerung freigegeben werden. Die Zuordnung eines QS-Artikels zu einem nicht QS-Transportmittel ist nicht möglich.

    Wenn in den Parametern entsprechend aktiviert, ist auch eine direkte Einlagerung möglich. Hier wird anstelle des Transportmittels direkt ein Lagerplatz gescannt. Handelt es sich um QS-Ware muss hier der Scann eines Lagerplatz mit der Kennzeichnung 2 erfolgen. Nach Abschluss der Eingaben, wird die Menge direkt auf dem Lagerplatz als Bestand gebucht.

    Bei angebundener externer QS-Prüfung und QS-Ware, ist der Scann eines Lagerplatz nicht zulässig. Die Ware muss auf ein Transportmittel gebracht werden.

    Der ermittelte Lagerplatz wird jetzt als Ziellagerplatz vorgeschlagen. Wenn der Lagerplatz zur Einlagerung nicht benutzt werden soll/kann, muss über die Funktion Funktionsauswahl „neuer Lagerplatz“ die Scann Kontrollprüfung ausgeschaltet werden. Dann kann ein beliebiger Lagerplatz zur Einlagerung gescannt werden. Die Ware wird dann von der ursprünglichen Planung auf das neue Ziel umgebucht. Damit verbunden ist das Abstellen einer Aufgabe an den in den Parametern hinterlegten Sachbearbeiter mit den Angaben des alten und des neuen Lagerplatzes zur Überprüfung der Bestandsdaten.

    Auf dem Scannfeld für die Artikelnummer kann auch ein Transportmittel gescannt werden. Ist das gescannte Transportmittel noch nicht zur Einlagerung freigegeben oder gesperrt, wird das Transportmittel jetzt als Voll gekennzeichnet und für die Einlagerungsplanung freigegeben. Anschließend wird die Einlagerungsplanung automatisiert durchgeführt. Damit ist es möglich, dieses Transportmittel sofort mit SOGLvsEinlagerung einzulagern. Diese Funktion muss mit dem Bestätigungscann abgeschlossen werden. Der Bestätigungsscann kann nicht abgeschaltet werden. Mit der Funktion 1.Schritt zurück kann diese Funktion mit einem Rücksprung auf die Artikelnummer vorzeitig beendet werden. Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn die Transportmittel mit einem Präfix versehen sind.

    Neu eintreffende Ware, die aufgrund der Einstellung im p826 Reiter "Ein-/Auslagerung" (Positionen mit Auslieferung innhalb von x-Tagen) direkt auf einen Schnell-Lagerplatz eingelagert werden soll, trennt das SOG WMS vom übrigen Wareneingang ab. Diese Ware wird im Zuge der Einlagerungsplanung direkt in einen dafür vorgesehen Lagerbereich mit einem besonderen Kommissionier-Lagerplatz nah beim Warenausgang einlagert. Der Lagerplatz wird dann anstelle des Transportmittels gescannt. Mit dieser Variante des sogenannten "Cross Docking" kann in Lägern mit großem Warenumschlag unnötiger Aufwand für Ein- und Auslagerung eingespart werden.