Über Autoselektionsformulare kann die automatische Auswahl von Formularen innerhalb des Ausdrucks von Belegen gesteuert werden.
Dazu müssen Einerseits Codetabellen definiert werden, die die enthaltenen Escape-Sequence definieren, andererseits können Aufgrund von Belegdimensionen (Anzahl Zeichen/Zeile und Anzahl Zeilen/Seite) Defaultformulare definiert werden. Zum Schluß können noch Umsetzungen von Formularnamen auf tatsächlich zu verwendende Formular durchgeführt werden.
Die Autoselektionsdateien liegen unter den Pfaden
${SPOOLDIR}\hhlp\hhpcprt\{NAME}.hhforms
${SOGWT}\data\hhpcprt\${NAME}.hhforms
Die Formulare im SOGWT-Verzeichnis sollten beim Anwender nicht verändert werden.
Die Dateien werden im standard hhlist2-Format erstellt.
Kommentare werden durch "//" oder "#" an erster Stelle einer Zeile eingeleitet.
Zeilen die mit einem der Schlüsselwort beginnen, werden wie beschrieben behandelt. Alle anderen Zeilen werden als Escape-Folgendefinition behandelt.
Einbinden einer weiteren Definitionsdatei oder Escape-Folgendefinition. Diese Anweisung wird meistens genutzt, um die z.B. die Standarddatei "dp_cn" einzubinden, die ja alle von der Software genutzten Escapefolgen enthalten sollte.
Diese Anweisung Teilt dem Entscheidungsprozess mit, das ein Standardformular gewäht werden soll, wenn die Software kein Formular gewählt hat, und wenn die zu druckende Datei den angegebenen x- und y-Dimensionen entspricht. Es wird das erste Formular ausgewählt, dessen x- und y-Dimensionen größer oder gleich der Belegdimension ist.
Wird die Autoselektion auf eine TIF oder eine PDF Datei angewendet, so wird als Ergebnis der Dimensionsauswertung eine Druckbreite von "4" Zeichen erkannt. Somit wird für TIF oder PDF Dateien im Normalfall das erste definierte Formular gewählt. Durch Hinterlegung eines Formulares für die Druckbreite "4" kann speziell ein Formular für TIF und PDF Dateien hinterlegt werden.
Mit der MAP-Anweisung können Formularnamen, die über die Software, oder über SEL-Anweisungen eingestellt wurden noch einmal umgesetzt werden. Dadurch kann z.B. die Software ein Formular "Rechnung" wählen, über eine Autoselektionsdatei aber ein Formular "RechnungFax" ausgewählt werden, das dann einen Anbindung an ein FAX-System definiert, oder z.B. in besonders fetter Schrift faxt.