Mit diesem Handbuch geben wir Ihnen einen Überblick über die komplexen Konditions- und Preisgestaltungsmöglichkeiten in SOG ERP (VACOS). Da die gesamte Konditionierung für die Bereiche Einkauf und Verkauf identische Funktionalität hat, sprechen wir der Einfachheit halber nur von Kunden.
Generell bietet es sich an, in SOG ERP (VACOS) für die Nummern der Preisliste folgende Nummernkreise zu nutzen:
Standard-Preislisten: 01 - 99
Standard-Konditionsgruppen: 100 - 999
Hinweis: Hat eine Preisliste dieselbe Nummer wie eine Konditionsgruppe, dann greift diese vorrangig in der Konditionsermittlung. Eine individuelle Steuerung ist über das Programm c088 - Parameter Konditionsermittlung (konderm) möglich.
Kundennummern/Preislisten: 10000 - 99999999
Lieferantennummern/Preislisten: 10000 - 99999999
Artikelpreisgruppen: 1 - 999
Personenbezogene Preislisten werden organisatorisch mit Kontonummer = Preislistennummer verwendet.
p001 Globalparameter Allgemeine Steuerung (Preise/Kalkulation)
Der Globalparameter (p001) Verkaufsabwicklung bzw. Globalparameter (p001) Einkaufsabwicklung steuert den Termin für die Preisermittlung. Dies ist wichtig für die terminliche Abgrenzung bei Preisumstellungen.
Folgende Varianten sind dabei möglich:
0 Aktuelles Datum
1 Vorgangsdatum
2 gewünschtes Lieferdatum (ankommend)
3 gewünschtes Lieferdatum (abgehend)
Zusätzlich wird global eine alternativ zu verwendende Standardpreisliste festgelegt. Beachten Sie bitte auch den Punkt: Nutzung Standardpreisliste.
Kunden-/Lieferantenstamm (p842/p843)
Konditionssuche und Konditionsgruppen
Im Kundenstamm (p842) (bzw. im Lieferantenstamm (p843)) werden die Konditionsgruppe und die Konditionssteuerung festgelegt:
Konditionssuche
Die Konditionssteuerung steuert den Umfang der in die Konditionssuche einbezogenen Kriterien.
Die Suchreihenfolge der verschiedenen Arten von Konditionen wird im Parameter c088 - Parameter Konditionsermittlung (konderm) festgelegt (die erste, gültige gefundene Kondition greift) Die Variante aus dem Parameter wird im Kundenstamm hinterlegt.
Beispiel:
Konditionen für das Konto/jede einzelne Preisgruppe/Datum.
Konditionen für das Konto/Datum.
Konditionen für die Konditionsgruppe/jede einzelne Preisgruppe/Datum.
Konditionen für die Konditionsgruppe/Datum.
Ist keine Konditionsart zur Suche aktiviert, so werden keine Konditionen ermittelt. In die Konditionsermittlung können neben Konto, Konditionsgruppe und Preisgruppe auch
Auftragsherkunft, Lieferbedingung, Versandart, Zahlungsart , Zahlungsbedingung und Umsatzsteuerkennzeichen
in die Zugriffsfolge integriert werden.
Konditionsgruppe
Definieren Sie im Parameter c058 - Konditionsgruppenbezeichnungen (kondgrp) eine oder mehrere Konditionsgruppen. Kunden, die gleiche Konditionen bekommen sollen, können gleichen Konditionsgruppen zugeordnet werden.
Konditionskonto
Von der Kontonummer abweichende Angabe eines Kontos, das die Kontonummer in der Konditions-und Preisermittlung ersetzt. Dadurch können Konditionen und Preise, die kundenbezogen hinterlegt wurden, auch von anderen Konten mit genutzt werden, es besteht jedoch keine Möglichkeit mehr, Preise oder Konditionen unter der eigentlichen Kontonummer zu führen.
Zeitabhängige Konditionsgruppenzuordnung
Sie haben die Möglichkeit, die Konditionsgruppenzuordnung eines Kunden zeitlich zu terminieren.
Beispiel: Kunde war bis 31.07.2008 zum Verband 3 zugehörig. Ab 01.08.2008 gehört er zum Verband 2.
Anmerkung: Wenn keine der hier definierten Gruppenzuordnungen gültig ist, wirkt die im Kundenstamm definierte Konditionsgruppe.
Artikelstamm (p841)
Preisgruppen und Preiskennzeichen
Im Artikelstamm stellen Sie die für die Artikel gültigen Preisgruppen und Preiskennzeichen ein.
Preisgruppe
Definieren Sie im Parameter c100 - Preisgruppenbezeichnungen (prgrp) eine oder mehrere Preisgruppen. Artikel, die gleiche Konditionen bekommen sollen, können gleichen Preisgruppen zugeordnet werden (vergleichbar mit der Definition der Konditionsgruppe für Kunden (p842)).
Preiskennzeichen
Die zusätzliche Trennung der Artikel innerhalb einer Preisgruppe über das Preiskennzeichen ermöglicht eine weitere Differenzierung. Die Konditionen werden mit Preisgruppe und Preiskennzeichen festgelegt.
Für die Artikel, die über das Preiskennzeichen differenziert wurden, bewirkt die gemeinsame Preisgruppe eine zusammengefasste Darstellung in der Preisliste und die Möglichkeit positionsübergreifender Konditionierung mehrerer Artikel in einem Auftrag.
Anmerkung: Preisgruppen müssen für den Verkauf und den Einkauf getrennt definiert werden. Eine direkte Veränderung der Preisgruppe ist aus Sicherheitsgründen weder im Bereich Verkauf noch Einkauf möglich. Das Ändern der Preisgruppe erfolgt über die Funktion »Preise«.
Zeitabhängige Preisgruppenzuordnung
Sie haben über die Funktion Preisgruppenzuordnung die Möglichkeit, diese Zuordnung eines Artikels zeitlich zu terminieren.
Anmerkung: Wenn keine der hier definierten Gruppenzuordnungen gültig ist, wirkt die im Artikelstamm definierte Preisgruppe.
Konditionsdaten für Preisermittlung (p940)
Neupreisbereich
Zur Pflege neuer Preise und Konditionen, die noch nicht aktiv sind, empfiehlt es sich, diese mit einem Datum in der Zukunft zu versehen.
Konditionspflege
Mit dem Programm Konditionspflege (p940) werden die kundenbezogenen und die Konditionen von Konditionsgruppen verwaltet.
Von den vier verschiedenen Arten der Konditionen werden im p940 auf der Maske jeweils zwei Arten gepflegt. Entweder die Kondition eines Kunden oder die einer Konditionsgruppe.
Die Suchreihenfolge der Konditionen ist so aufgebaut, dass vorrangig die kundenbezogenen Konditionen und erst in zweiter Stufe die konditionsgruppenbezogenen Konditionen greifen. Die Suchreihenfolge der Konitionen ist wie oben im Kundenstamm beschrieben durch die Auswahl der Variante im c088 - Parameter Konditionsermittlung (konderm) definiert.
Dabei ist zu beachten, dass die erste, gültige gefundene Kondition greift!
Achtung: Alle Kriterien der Konditionierung einer Preisgruppe für den Kunden/die Konditionsgruppe müssen in der jeweiligen Konditionszeile erwähnt werden.
Bereich
1 = Kundenkonditionen
2 = Lieferantenkonditionen
Konto/Konditionsgruppe
Durch Trennung der Nummernkreise von Konten und Konditionsgruppen (siehe weiter oben optimale Nummernkreise) ergibt sich die zu pflegende Kondition des Kontos oder die zu pflegende Konditionsgruppe.
ab Preisgruppe/Preiskennzeichen
Definition des Aufsetzpunktes der zu pflegenden Preisgruppen.
nur gültig am
Selektion der nur an diesem Datum gültigen Konditionen
Preisgruppe
Definition der Preisgruppe/des Preiskennzeichens für die die Kondition gelten soll.
gültig bis/gültig ab
Gültigkeitszeitraum für die Kondition
Der wichtigste Bestandteil der wirkenden Kondition sind die darin festgelegten Preislisten, die nach dem unten folgendem Suchalgorithmus durchsucht werden, um als Basis jeder weiteren Konditionierung den eigentlichen Preis zu bestimmen.
Eine Besonderheit stellt dabei die Aktionspreisliste dar. Zum Einen werden zusätzlich Aktionspreislisten immer nach gültigen Preisen durchsucht, zum Anderen wird, falls zwei gültige Preise gefunden wurden, der Preis aus der gefundenen Preisliste der Konditionssuche und der Preis der Aktionspreisliste miteinander verglichen (verglichen werden die Nettopreise nach Abzug aller Konditionen). Der hieraus resultierende günstigere Preis kommt zur Anwendung.
1 Aktionspreisliste > 0
Preisliste = Aktionspreisliste bzw. p823 Folgepreislisten
weitere Suche und Vergleich mit:
2 Kontopreiskennzeichen >0
Preiskonto = Preisliste bzw. p823 Folgepreislisten
3 Kontopreiskennzeichen >0
Konditionsgruppe = Preisliste bzw. p823 Folgepreislisten
4 Kennzeichen Sonderpreisliste 1 > 0
Sonderpreisliste 1 = Preisliste bzw. p823 Folgepreislisten
5 Kennzeichen Sonderpreisliste 2 > 0
Sonderpreisliste 2 = Preisliste bzw. p823 Folgepreislisten
6 Standardpreisliste > 0
Preisliste = Standardpreisliste bzw. p823 Folgepreisliste
7 Standardpreisliste
Definition über p001 -> Preise/Kalkulation -> Standardpreisliste
Folgende Felder einer Konditionszeile stellen die eigentliche Konditionierung dar:
Standardpreisliste
Die Standardpreisliste ist die im Suchalgorithmus als letztes wirkende Preisliste dieser Konditionszeile. Danach kann nur noch eine evtl. im Globalparameter (p001) festgelegte globale Standardpreisliste zu einem Preis führen.
(Konto-)Preiskennzeichen
Aufgrund dieses Kennzeichens wird bei der Preisermittlung vor Verarbeitung aller weiteren, in der Kondition hinterlegten Preislisten, eine Preisliste mit der Kontonummer und danach eine Preisliste mit der Konditionsgruppennummer gesucht.
Auf diese Weise können für einzelne Konten bzw. Konditionsgruppen Sonderpreise für bestimmte Artikel definiert werden, indem der Artikel in einer Preisliste entsprechend der Konto-/ Konditionsgruppennummer hinterlegt wird.
Das Kontopreiskennzeichen bestimmt in seiner Ausprägung von 1 - 9 die Sonderpreisstufe des Kundensonderpreises.
Die Sonderpreisstufe definiert den Level des Kundensonderpreises. Je höher der Level der Sonderpreisstufe gewählt wird, desto weniger der in dieser Konditionszeile definierten Zu-/Abschläge werden auf diesen Sonderpreis noch angewendet
0 Keine Sonderpreise suchen.
1 Sonderpreis der 1. Stufe. Das bedeutet, dass in dieser Konditionszeile erwähnte Zu-/Abschläge nur wirksam werden, wenn die Sonderpreiswirkungsstufe des Zu-/ Abschlags mindestens den Level 1 erreicht. (siehe auch p825 im Anhang)
9 Sonderpreis der 9. Stufe. Das bedeutet, dass in dieser Konditionszeile erwähnte Zu-/Abschläge nur wirksam werden, wenn die Sonderpreiswirkungsstufe des Zu-/Abschlags den höchsten Level 9 besitzt.
Sonderpreislisten
Die Sonderpreislisten sind die nächsten Preislisten, die nach den Kunden-/ bzw. Konditionsgruppen bezogenen Preislisten gesucht wird. Auf diese Weise können für bestimmte Artikel Sonderpreislisten herangezogen werden, die nicht an die Kontonummer oder Konditionsgruppe gebunden sind.
Aktionspreisliste
Eine Besonderheit stellt die Aktionspreisliste dar. Aktionspreislisten werden immer nach gültigen Preisen durchsucht. Wenn zwei gültige Preise gefunden wurden, werden der Preis aus der gefundenen Preisliste der Konditionssuche und der Preis der Aktionspreisliste miteinander verglichen. Der günstigere Nettopreis (nach Abzug aller Konditionen) wird genutzt.
1.- 4. Zu-/Abschlag
Betrag oder Prozentsatz des Zu-/Abschlages. Die Steuerung erfolgt über die zugehörige Zu-/Abschlagsart. Bei Wertangaben ist zu beachten, dass die Eingabe in der Währung erfolgt, in der die Abrechnung erfolgt. Zuschläge sind positiv, Abschläge negativ einzugeben.
Art
Nummer der Zu-/Abschlagsart für die Verarbeitung des Zu-/Abschlagswertes gemäß Zu-/Abschläge (p825, s. Anhang). Ohne Angabe einer Zu-/Abschlagsart wird der Zu-/Abschlag direkt auf den Einzelpreis verrechnet.
1. - 5. gesperrte Zu-/Abschlagsarten
Soll eine Zu-/Abschlagsart für die Preisermittlung eines Kunden nicht heranziehbar sein, kann diese hier gesperrt werden.
MS min.
Mengenstaffelpunkt, der bei der Preisermittlung mindestens berücksichtigt wird, auch wenn die vorgegebene Menge kleiner ist als die für den Staffelpunkt definierte Menge.
Beispiel:
Staffelpunkt 1 2 3 4 5
Stück 10 50 100 1000 5000
Preis EUR 10,- 9,- 8,- 7,- 6,-
Min. Punkt 3 bedeutet, dass immer mindestens der Staffelpreis ab 100 Stück ermittelt wird, bei größeren Mengen erfolgt normale Preisermittlung.
MS max
Mengenstaffelpunkt, der bei der Preisermittlung maximal berücksichtigt wird, auch wenn die vorgegebene Menge größer ist als die für den Staffelpunkt definierte Menge.
Beispiel: siehe MS min
Aufsetzpunkt 3 bedeutet, dass immer maximal der Staffelpreis bis 100 Stück ermittelt wird, bei kleineren Mengen erfolgt normale Preisermittlung.
MS Vektor
Vektor zur Veränderung eines bei der Preisermittlung festgestellten Mengenstaffelpunktes. Es wird der Preis, der um den Vektor erhöhten, zur Menge gehörigen Mengenstaffel ermittelt.
Beispiel: siehe MS min
Für die Menge 100 Stück wird bei Vektor 1 ein Preis von EUR 7,- ermittelt (negative Vektoren sind nicht möglich).
WS
Über die Wertstaffelsteuerung wird die Anwendung der positions-, preisgruppen- oder auftragswertbezogenen Rabattsteuerung zusätzlich zu den Zu-/Abschlägen der jeweiligen Kondition geschaltet. Legen Sie in der Pflege der Wertstaffeln (p881) fest, auf welcher Ebene (Position, Artikelpreisgruppe oder Auftrag) der Wert zur Nutzung der Wertstaffel gebildet wird.
0 = keinen Wertstaffelrabatt anwenden
1 = Wertstaffelrabatt anwenden
p881 Pflege der Wertstaffeln
p842 Auftragswert-Gruppe
p001 -> Allgemein -> Preise / Kalkulation -> Abschlagsart Auftragswertrabatt
Mindestwert verfügbar
Definition eines Wertes, der mindestens pro Auftragsposition erreicht werden muss, wenn die Ware am Lager verfügbar ist. Bei Unterschreitung des Wertes, wird der hier festgelegte Wert für diese Auftragsposition eingesetzt. (siehe auch p842 bzw. Mindestpositionswerte)
Mindestwert Neukauf
Beschreibung siehe Mindestwert verfügbar. Unterschied: die Ware ist nicht am Lager verfügbar, sondern muss extra bestellt werden (siehe auch p842 Mindestpositionswerte weiter unten)
Auftragswertrabattsperre für Preise aus Standardpreisliste, 1. und 2. Sonderpreisliste, Kontopreisliste
1 für Rabattgewährung gesperrt
Die Position ist für die Gesamtwertermittlung enthalten, aber ein Rabatt wird auf diese Position nicht gewährt
2 für Rabattgewährung und Basisermittlung gesperrt
Die Position ist weder für die Gesamtwertermittlung enthalten, noch wird ein Rabatt auf diese Position gewährt.
Beispiel für eine Auftragswertrabattsperre:
Der Kunde bekommt bei einem Auftrag über 2.000,- EUR einen Auftragswertrabatt von 2%. Für bestimmte Artikel sind Sonderpreise vereinbart, die mit nur einem sehr geringen Gewinnaufschlag gegenüber dem Kunden kalkuliert wurden. Der Kunde bestellt nun einen Artikel aus dieser Sonderpreisliste in einem Auftrag mit Wert von 1.800,- EUR und für 300,- EUR noch weitere Artikel aus der Standardpreisliste.
Vereinbart wurde, dass der Kunde zwar den Auftragswertrabatt von 2% bekommt, aber nur für die Artikel, die nicht aus der Sonderpreisliste vereinbart wurden. Der Kunde erhält also nur den Auftragswertrabatt von 2% auf die 300,- EUR (mit Kz = 1).
Kundenbezogene Konditionspflege (p842)
In der Tabelle aktuelle Konditionen können zeitabhängige Konditionen des Kunden direkt im p842 - Kunden und Anschriften (kans) verwaltet werden.
Die Beschreibung der einzelnen Felder entspricht der der allgemeinen Konditionspflege (p940). Der Unterschied besteht lediglich darin, dass im p842 - Kunden und Anschriften (kans) nur kundenspezifische Konditionen, im p940 - Konditionspflege (kondpfl) aber alle Konditionen gepflegt werden.
In diesem Programm können Sie neue oder bereits vorhandene Staffeln pflegen.
Wählen Sie dazu zunächst über die Funktion den gewünschten Bereich aus und pflegen Sie dann entsprechend die Verkaufs- oder Einkaufsstaffelarten:
Auftragswertstaffel
Mengengruppen-Mengenstaffel
Preisgruppen-Mengenstaffel
Preisgruppen-Wertstaffel
Staffelart
0 = auf Einzelpositionen
1 = positionsübergreifend (Alle Positionen eines Auftrages, deren Artikel der entsprechenden Preisgruppe zugeordnet sind, bilden insgesamt die Menge oder den Wert, der zur Ermittlung der Stufe innerhalb der Staffel herangezogen wird.)
Zu-/Abschlagsnummer
Bei Anwendung eines Mengenrabatts auf einen Basispreis, der die Konditionsverbesserung innerhalb der Mengenstufen bewirken soll, wird hiermit die Zu-/Abschlagsnummer festgelegt. Bei Preisgruppen-bezogenen Wertstaffeln handelt es sich um die Rabattart, die auf die Preisgruppen angewendet wird.
Zu-/Abschlagswert
Der auf den Basispreis anzuwendende Mengenrabatt für die entsprechende Mengenstufe.
Achtung:Eine Mengenstaffel wirkt auf alle Artikel und Preislisten, in denen diese Mengenstaffel ausgewählt wurde. Eine Veränderung der Mengenstaffel wirkt sich auf alle bereits hinterlegten Preise und Artikel, die dieser Mengenstaffelgruppe zugeordnet sind, aus.
Beispiele:
Preisgruppenbezogene Mengenstaffeln inklusive eines Mengenrabatts:
Menge: 50 100 500
Rabatt -10% -15% -20%
Preisgruppenbezogenen Mengenstaffeln können verwendet werden, wenn die Mengenstaffeln aller Artikel einer Preisgruppe identisch sind. Sind die Mengenstaffeln innerhalb einer Preisgruppe unterschiedlich, besteht die Möglichkeit über die Mengengruppe eine von der Preisgruppe unabhängige Organisation der Mengenstaffeln aufzubauen.
Sollen die Mengenstaffeln der Artikel grundsätzlich unabhängig voneinander angelegt werden, so muss die Mengengruppe 999 benutzt werden.
Wertstaffeln bewirken, dass abhängig von einem erreichten Gesamtwert auf die jeweiligen Positionen unterschiedlich hohe Rabatte angewendet werden.
Bei auftragswertbezogenen Wertstaffeln erfolgt die Gesamtwertbildung über den gesamten Auftrag und die Anwendung der Rabatte abhängig von der Konditionssteuerung (siehe Auftragswertrabattsperre) auf evtl. alle Positionen des Auftrages.
Bei preisgruppenbezogenen Wertstaffeln erfolgt die Gesamtwertbildung über alle Artikel einer Preisgruppe und die Anwendung der Rabatte auf die Positionen der entsprechenden Preisgruppen.
Preisgruppenbezogene Wertstaffeln gelten nur für die Positionen innerhalb der Preisgruppe.
Preise werden grundsätzlich am Artikelstamm (p841) geführt. Auch wenn Preislisten über das Programm Preispflege (p831) erstellt werden, werden die erfassten Preise am Artikelstamm festgehalten.
Preis-Artikel
Verknüpfung zu einem führenden Preisartikel. Nur die Preise des führenden Artikels sind zu pflegen. Dabei ist eine Pflege über jeden Artikel mit gleicher Preisartikel-ID möglich. Beispiel Vasen: blaue, gelbe, grüne, ..
Preisgruppe ändern
Sie können die zugehörige Preisgruppe des Artikels ändern. Artikel die gleich konditioniert werden sollen, können in einer Preisgruppe zusammengefasst werden.
Preis-Kennzeichen
Das Preiskennzeichen wird für die unterschiedliche Konditionierung von Artikeln innerhalb einer Preisgruppe benutzt und biete damit die Möglichkeit, eine Preisgruppe noch einmal in Untergruppen zu unterteilen.
Mengenstaffelgruppe
Definieren Sie die hier zu verwendende Mengenstaffelgruppe (siehe auch Parameter megrp und p881 weiter oben).
Besonderheit der Mengengruppe 999: Der Artikel hat eine eigene artikelbezogene Mengenstaffel.
Bezeichnung
Bezeichnung der Einkaufs- / Verkaufspreisliste
Bereich (B)
1 = Verkaufsbereich
2 = Einkaufsbereich
gültig bis
Datum, bis zu welchem die definierte Preisliste gültig ist. Ob Preise zeitabhängig erfasst werden dürfen, steuern Sie im Parameter p001. (siehe Anhang: Definition von zeitabhängigen Preisen)
Preisliste
Nummer der zu definierenden Preisliste
Währung
Währung des Preises, welcher in der Preisliste geführt wird (siehe auch p823 - Preislisten Verkauf (preislstvk)/p824 - Preislisten Einkauf (preislstek)).
Basispreis
Verwenden Sie den Basispreis, wenn Sie mengenabhängige Rabattstaffeln nutzen wollen.
Eine Kombination innerhalb einer Preisliste von Rabattstaffeln mit Festpreisstaffeln ist nicht möglich, deshalb dürfen Sie bei Verwendung der Rabattstaffeln in der Preisliste keine Festpreise, sondern nur den Basispreis hinterlegen.
Preis
Verwenden Sie das Feld Preis, wenn Sie bei Staffelpreisen mit Festpreisen arbeiten.
Zu-/Abschlag
Zu- oder Abschlag, der mengenabhängig auf den Basispreis gerechnet wird.
Anmerkung:In einer Preiszeile kann entweder mit Festpreisen oder mit rabattiertem Basispreis gearbeitet werden.
ab
Mengenstufe, ab welcher ein anderer Preis wirken soll. Für Artikel der Mengengruppe 999 besteht die Möglichkeit, die Mengenstufen hier artikelbezogen zu pflegen, ansonsten muss die Mengenstaffelpflege über das p881 - Mengen- und Wertstaffeln (staf) erfolgen.
Preis
Definition eines weiteren Preises ab einer bestimmten Abnahmemenge. 24 weitere Felder bieten Ihnen die Möglichkeit der Staffelerfassung
Zu-/Abschlag
Definition eines weiteren Zu-/Abschlages ab einer bestimmten Abnahmemenge bezogen auf den Basispreis. 24 weitere Felder bieten Ihnen die Möglichkeit der Staffelerfassung.
Staffel Zu-/Ab-art
Steuerung der Darstellung von Mengenstaffelrabatten in den Belegen.
00 (leer) Direkte Verrechnung der Zu-/Abschläge auf den Basispreis
01 - 99 Darstellung der Zu-/Abschläge entsprechend der Steuerung der Zu-/Abschlagsart (p825 - Zu- und Abschläge (zuab))
Staffelart
0 = auf Einzelpositionen
1 = Positionsübergreifend (Alle Positionen eines Auftrages, deren Artikel der entsprechenden Preisgruppe zugeordnet sind, bilden insgesamt die Menge oder den Wert, der zur Ermittlung der Stufe innerhalb der Staffel herangezogen wird.
1. Zu-/Abschlag
Betrag oder Prozentsatz des Zu-/Abschlages. Die Steuerung erfolgt über die zugehörige Zu-/Abschlagsart. Bei Wertangaben ist zu beachten, dass die Eingabe in der Währung erfolgt, in der die Abrechnung erfolgt.
Art
Nummer der Zu-/Abschlagsart für die Verarbeitung des Zu-/Abschlagswertes (siehe Rabattsteuerung (p825)).
2. Zu-/Abschlag
siehe 1. Zu-/Abschlag
Art
siehe vorherige Beschreibung Art
gültig ab
Datum, ab wann die Preisliste gültig ist
letzte Änderung
Datum der letzten Änderung der Preisliste
Verarbeitung von Mindestwerten
Zur Ermittlung eines endgültigen Positionswertes haben Sie die Möglichkeit über verschiedene Einstellungen einen Mindestwert pro Position festzulegen.
Die Definition des zu erreichenden Positionswertes wird in der Konditionspflege (p940) über die Felder Mindestwert verfügbar und Mindestwert Neukauf festgelegt.
Siehe auch Konditionspflege (p940):
Mindestwert verfügbar
Definition eines Wertes, der mindestens pro Auftragsposition erreicht werden muss, wenn die Ware am Lager verfügbar ist.
Bei Unterschreitung des Wertes, wird der hier festgelegte Wert für diese Auftragsposition eingesetzt (siehe auch p842).
Mindestwert Neukauf
Beschreibung siehe Mindestwert verfügbar. Unterschied: die Ware ist nicht am Lager verfügbar, sondern muss extra bestellt werden (siehe auch p842 Mindestpositionswerte).
Im Kundenstamm (p842) legen Sie fest, wie die Mindestpositionswerte berechnet werden sollen.
Personenabhängige Steuerung, wie bei Nichterreichen von vorgegebenen Mindestpositionswerten zu verfahren ist:
Berechnung des Mindestwertes als Pauschale:
Bei der Mengenerhöhung wird die Menge ermittelt, deren über den Einzelpreis ermittelter Wert dem Mindestwert am nächsten kommt, diesen jedoch nicht übersteigt.
0 Entscheidung über eventuelle Mengenerhöhung durch den Bearbeiter
1 Grundsätzlich Erhöhung der Bestellmenge auf die Menge, deren Wert dem Mindestpositionswert entspricht.
2 Grundsätzlich Einhaltung der Bestellmenge und Abrechnung des Mindestpositionswertes.
Berechnung mit Einzelpreis:
Bei der Mengenerhöhung wird die Menge ermittelt, deren über den Einzelpreis ermittelter Wert mindestens dem Mindestwert entspricht und diesen eventuell auch übersteigt.
3 Entscheidung über eventuelle Mengenerhöhung durch den Bearbeiter.
4 Grundsätzlich Erhöhung der Bestellmenge auf die Menge, deren Wert dem Mindestpositionswert entspricht.
Verarbeitung von Bearbeitungszuschlägen und Mindestpositionswerten
Bearbeitungszuschläge
Über diese Kennziffer im Kundenstamm und die Währung wird auf eine Tabelle im Parameter c086 - Mindestpositionswertzuschläge (minpos) von Mindestpositionswertezuschlägen und daran geknüpften Bearbeitungszuschlägen zugegriffen.
Mindestpositionswertsteuerung
Die im Bereich Mindestpositionswertsteuerung erfassten Bearbeitungszuschläge sind im Auftrag für den Erfasser des Auftrages nicht sichtbar.
Art
0 Pauschaler Zuschlag
1 Umrechnung des Zuschlages auf den Einzelpreis.
Mindestauftragswertsteuerung
Die Berechnung der Mindestauftragswerte wird in der Standard-Implementierung über einen Artikel in der Satzart 9 mit der Artikelnummer 90 gesteuert (siehe p841). Die Ansteuerung kann im Globalparameter p001 im Bereich Verkauf im Feld Bearbeitungszuschlag pauschal geändert werden (max. zweistellige Artikelnummer in der Satzart 9).
Beispiel für Mindestauftragswertsteuerung:
Bis 100,- EUR Auftragswert wird ein Zuschlag von 10,- EUR auf den Auftrag berechnet. Alternativ: nur das Feld Mindestwert ist gefüllt. Bei Nichterreichung des Mindestwertes für diesen Auftrag wird automatisch der hier eingetragene Mindestwert berechnet.
Preiskontrolle im p541 - Artikelcenter (ac)
Wählen Sie für eine genaue Preisbestimmung immer die Kombination aus der Anwahl des Artikels und des Kunden.
Über die Funktion »aktuelle Preise« verzweigen Sie in eine Folgemaske.
Tragen Sie im Feld Menge die gewünschte Menge ein, für die der Preis bestimmt werden soll und betätigen Sie die Funktion »fertig«.
Im Feld Nettopreis und Gesamtwert können Sie die ermittelten Preise ablesen.
Menge
Eingabe der gewünschten Menge für die Preisauskunft
Preis
Ermittelter Preis unter Berücksichtigung einer evtl. Mengenstaffel ohne Abzug von Rabatten aus p841.
Datum
Eingabe eines Datums, für die Kontrolle von zeitabhängigen Preisen und Konditionen. Standard-vorschlag ist das Tagesdatum.
Liste
Vorgabe einer Preisliste, aus die der Preis ermittelt werden soll.
Zu-/Abschläge
Darstellung von ermittelten Rabatten (inklusive Summe der Abzüge)
Nettopreis
Ermittlung des Nettopreises
Gesamtwert
Nettopreis x Menge
Wünschen Sie nähere Informationen über die Ermittlung der Preise, betätigen Sie die Funktion »Ermittlung?«. Das Programm verzweigt dann in eine weitere Maske:
Die Maske zeigt die für die Ermittlung des Preises gefundene Suchreihenfolge unter Berücksichtigung von Konditionsgruppen, Preisgruppen und Preiskennzeichen.
Dabei werden in den Zeilen 1 bis 10 die jeweiligen Zugriffe ermittelt, die SOG ERP (VACOS) durchführt, um einen Preis zu ermitteln. Des Weiteren erfolgt die Berücksichtigung einer Preisstaffelsuche und einer Mengen-/Wertstaffelsuche.
Im unteren Abschnitt werden Ihnen Informationen zu den Zu-/Abschlägen dargestellt.
Preislistenpflege und -verwaltung
Verarbeitungsart
0 Artikelpreise für alle ausgewählten Artikel pflegen
1 Nur noch nicht vorhandene Artikelpreise neu anlegen
2 Bereits vorhandene Artikelpreise ändern
für Bereich
1 Verkauf
2 Einkauf
Preisliste
Definition der Preislistennummer
gültig von/bis
Anwahl einer Preisliste mit einer entsprechenden Gültigkeit.
Ausgabe in Auswahldatei
Erzeugt eine Datei mit allen im Rahmen der folgenden Preispflege verarbeiteten Artikeln.
Selektion von ... bis
Alle hier definierten Einstellungen, führen zu Eingrenzungen der selektierten Artikel, die in der Preisliste angezeigt werden.
Auswahldatei
Wie Selektion von ... bis, nur erfolgt die Selektion über eine vorher definierte Auswahldatei (z. B. p050, p051).
kopieren
Mit der Funktion »kopieren«, können Sie die Preisliste auf eine andere Preislistennummer oder auf sich selbst mit einer anderen Gültigkeit kopieren.
Artikel ID
Anzeige der Artikel ID
interne Bezeichnung
Anzeige der internen Bezeichnung
Währung
Anzeige der Währung für diesen Preis
Preisdefinition per (100, 1000, etc.)
Anzeige der jeweiligen Preismengeneinheit
Basispreis
Die Beschreibung der Felder entnehmen Sie bitte aus der Feldbeschreibung für das Programm Artikelstamm (p841) Verwaltung von Preislisten
Verwaltung von Preislisten (p823 Verkauf/p824 Einkauf)
Nummer
Definition der gewünschten Einkaufs-/Verkaufspreisliste
Währung
Wird hier eine Währung definiert, so können nur Preise in dieser Währung erfasst werden.
Kurzbezeichnung
Sie können Verkaufs-/Einkaufspreislisten-Namen vergeben, welche dann z. B. im p841 in den Bezeichnungen erscheinen.
Preis aus Standardpreisliste
Sie können eine Folgepreisliste definieren, sollte in dieser Preisliste für diesen Artikel kein gültiger Preis gefunden werden.
Kalkulation automatisch
wie für gleichen Artikel in der Preisliste .... oder wie für gleiche Preisliste in Musterartikel .... (Preislistenkalkulation s. weiter unten)
Button Preisliste generieren
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie z. B. die Einkaufspreislisten mit einem Namen benennen, der sich automatisch aus der dazugehörigen Kontonummer im p843 ableitet.
Wenn in dieser Preisliste bei der Preisermittlung kein Preis gefunden wird, weitersuchen in den Preislisten:
Diese Option ermöglicht es Ihnen, weitere Preislisten anzulegen, in denen gesucht werden soll, wenn in der bereits definierten Preisliste kein gültiger Preis gefunden wurde. Wichtig ist dabei zu beachten, dass die Einstiegstufe der »Hauptpreisliste« erhalten bleibt. Das heißt: Ist diese Preisliste als Sonderpreisliste hinterlegt, so werden auch die Folgepreislisten als Sonderpreisliste behandelt mit allen evtl. Einschränkungen bei Zu- und Abschlagsbildung etc.!
Diese Möglichkeit besteht für alle »Arten« von Preislisten. Egal, ob diese nun Standard-Preislisten, Sonderpreislisten, Kontopreislisten oder Aktionspreislisten sind.
Im obigen Beispiel sind, für die Aktionspreisliste 43, zwei weitere Preislisten definiert. Die Preisliste 1 und 3.
Ist dem Kunden eine gültige Kondition zugewiesen, in der die Preisliste 43 als Sonderpreisliste definiert ist (Beispiel siehe weiter oben unter p842 Kundenkondition), so wird die Preisliste 43 nach gültigen Preisen durchsucht. Wird kein gültiger Preis gefunden, wird die Preisliste 1 als nächstes durchsucht. Ist auch hier kein gültiger Preis gefunden, wird die Preisliste 3 durchsucht. Existiert nun spätestens hier ein gültiger Preis, so wird dieser für die Ermittlung genutzt.
Wird kein gültiger Preis gefunden, geht erst dann die Preisermittlung anhand der definierten Konditionen weiter.
Übersicht Preisfindung (mit Angabe der Datenbanktabellen)
p825 Zu-/Abschläge - Sonderpreissteuerung
Berechnen bis Sonderpreisstufe
Die Sonderpreiswirkungsstufe definiert für den Zu-/Abschlag die Anwendbarkeit auf Sonderpreise. In der Steuerung des Zu-/Abschlags wird festgelegt, bis zu welcher Sonderpreisstufe Zu-/Abschläge angewendet werden dürfen. Die Sonderpreisstufe des jeweiligen Sonderpreises wird in den Konditionen bei der Zuordnung der Sonderpreisliste festgelegt.
0 Auf keinen Sonderpreis anwendbar.
1 Nur auf Sonderpreise bis Sonderpreisstufe 1 anwendbar.
2 Nur auf Sonderpreise bis Sonderpreisstufe 2 anwendbar.
-
9 Auf alle Sonderpreise anwendbar, d. h. ein auf Level 9 gesetzter Rabatt wirkt immer!
Definition von Sonderpreisstufen
Im Globalparameter (p001) Allgemeine Steuerung - Preise/Kalkulation können Sie Sonderpreisstufen definieren.
Sonderpreisstufen für
Definition der Gültigkeit für Aufsetzpunkt, maximaler Punkt, Verschiebungsvektor, Einzelpreismodifikation, günstigsten Preis, Preiskorrektur für maximalen Positionswert, Zu-/Abschlagssperre und Abschlagsart Auftragswertrabatt.
Erläuterung der Gültigkeit der Sonderpreisstufen anhand des Beispiels für die Gültigkeit des Aufsetzpunktes:
Sonderpreiswirkungsstufe Aufsetzpunkt
Die Sonderpreiswirkungsstufe Aufsetzpunkt definiert für den Mengenstaffelaufsetzpunkt die Anwendbarkeit auf Sonderpreise. Hier wird festgelegt bis zu welcher Sonderpreisstufe der Mengenstaffelaufsetzpunkt angewendet werden darf. Die Sonderpreisstufe des jeweiligen Sonderpreises wird in den Konditionen bei der Zuordnung der Sonderpreisliste festgelegt.
0 Auf keinen Sonderpreis anwendbar.
1 Nur auf Sonderpreise bis Sonderpreisstufe 1 anwendbar.
2 Nur auf Sonderpreise bis Sonderpreisstufe 2 anwendbar.
-
9 Auf alle Sonderpreise anwendbar
Verwendung von gleichen Zu-/Abschlägen in einer Preisliste oder Kondition
Wird eine Zu-/Abschlagsart in einer Preisliste mehrfach oder über die Konditionsermittlung und Preislistenermittlung mehrfach gefunden, so findet nur der letzte gefundene Zu-/Abschlagssatz auf die Konditions- bzw. Preisfindung Anwendung.
Innerhalb einer Preisliste und/oder Kondition muss also mit unterschiedlichen Zu-/Abschlagsarten gearbeitet werden.