Das Programm SOGUtf8Print ermöglicht den Ausdruck verschiedener Dateien auf angeschlossenenen Druckern, in TIF oder PDF-Dateien. SOGUtf8Print sollte normalerweise nicht direkt aufgerufen werden, sondern wird aus der SOG ERP (VACOS) Software automatisch angesteuert. Der Aufruf aus der Software sollte ebenfalls nicht direkt, sondern immer über eine "PrintOptions" Datenstruktur erfolgen.
Der Vollständigkeit halber, sind hier die möglichen Parameter beim Start von SOGUtf8Print erklärt.
Anzeige der Version von SOGUtf8Print
Druckvorschau
Stellt ein Formular ein. (Siehe Programm hhpre)
Legt fest, dass nicht gedruckt, sonder eine Ausgabe in eine Datei stattfinden soll. Die Dateiendung muss .tif oder .pdf lauten.
Bei TIF-Ausgabe: Komprimierung G3
Bei TIF-Ausgabe: Komprimierung G4
In einem Formular festgelegte Logos sollen eingedruckt werden.
Legt einen Initialwert Fontnamen fest. Ist hier kein Font angegeben, kann über die Variable "SOGUtf8PrintDefaultFont" ein Font festgelegt werden. Ist diese nicht gesetzt, werden folgenden Fonts verwendet, soweit vorhanden: Lucida Console;Courier New;Courier
Bei der Ausgabe von TIF-Dateien: Farbe oder s/w.
Festlegung von weiteren Optionen
Format:
fax:Faxnummer:FaxZeit(hhmm/ttmmjjjjhhmm):Empfänger:Prio(0-Low/1-Normal/2-High/3-Urgend):From:Koststelle:Betreff:Hinweis:Archiv:Pwd:ToMail
faxn: Fax Ohne Logoeinbeldung
mail:Server:from:to:Betreff:txtfile:format(tif/pdf):anhangname
mailn: Mail Ohne Logoeinblendung
Nicht alle Fax-Systeme können alle Parameter verarbeiten!
Ist kein Mail-Anhangsname definiert, wird die Variable "SOGPDFFILE" ausgewertet.
Drucker Jobname
Anzahl Kopien. Die in der Datei durch eine Escape-Folge festgelegte Anzahl von Ausdrucken übersteuert diesen Parameter. Wird jedoch hier eine Anzahl von Ausdrucken > 999 übergeben, wird die Anzahl der Ausdrucke die per Escape-Folge festgelegt wurden mit dem angegebenen Wert - 1000 übersteuert. Wird dabei die Anzahl der Ausdrucke auf 0 festgelegt, wird 1 Ausdruck durchgeführt.
Erstellt Ausgabe anzeigen.
Interaktiver Aufruf (Mit Statusanzeigen)
Debugoption Lineal
Debugoption Seitenränder
Debugoption Seitenränderbreite (3)
Debugoption Abstand (10)
Debugoption Farbe für Seitenränder
Debugoption Bildrahmen
Debugoption Raster anzeigen.
Typ des eingesetzten FAX-System
Bei Vorschau fragen, ob diese Fortgesetzt werden soll. (10)
Ausdruck bei Seite starten.
Ausdruck bei Seite beenden.
Keine Schachtsteuerung (auch wenn diese im Dokument enthalten ist).
Druckausgabe erweitern.
Logos vor Ausgabe transparent machen (Weiß=Transparent)
Logos vor Ausgabe weißen. Zusätzlich werden die Logopositionen um die Variablen "SOGReplaceLogoCorrectionStart" und "SOGReplaceLogoCorrectionSize" korrigiert.
An Stelle eines Logos, nur einen schwarzen Kasten zeichnen. Zusätzlich werden die Logopositionen um die Variablen "SOGReplaceLogoCorrectionStart" und "SOGReplaceLogoCorrectionSize" korrigiert.
Bei der Verarbeitung von SOGForms-Belegen, Anwahl des SOGForms-Formulars.
Einstellen der Verbindung zur Ausführung von SQL oder MDX Queries.
Einstellen der CultureInfo, die zur Aufbereitung von Daten aus SQL oder MDX Queries verwendet wird.
Name der Eingabedatei
Name des Druckers. Dieser logische Name kann über das Programm "sogpsetup" bzw. "sogpsetup64" einer Windows-Druckerqueue zugeordnet werden.
Bei der Festlegung von Ausgabenamen können Variablen verwendet werden.Folgende Sonderwerte werden dabei berücksichtig:
Wird durch den aktuellen Zeitpunkt im hhupd-Format ersetzt.
Wird durch den aktuellen Zeitpunkt im hhupd-Format ersetzt.
Wird durch das aktuelle Datum ersetzt.
Wird durch eine eindeutige UUID ersetzt.
Weitere Konfiguration für SQL und MDX Queries
Beim Drucken des Ergebnisses von SQL oder MDX Queries wird eine weitere Konfigurationsdatei benötigt, die einige Darstellungsoptionen festlegt.
Die Konfigurationsdatei wird über die Variable "FRMPATH" gesucht, und hat den Namen "PrintQuery_{Formularname}_cfg.xml". Sollte diese nicht vorhanden sein, werden die Konfigurationen "PrintQuery_default_sql_cfg.xml" für SQL-Abfragen oder "PrintQuery_default_mdx_cfg.xml" für MDX-Abfragen verwendet.
Die Konfiguration hat folgenden Inhalt:
<Config>
<Form
TopBorderMM="0"
FontScaling="100"
FontName="Aria"
HeadLineWidth="1"
HeadLineColor="Black"
HorizontalSpace="4"
VerticalSpace="4"
LineColor="Black"
LineDelimitedModulo="5"
LineDelimitedWidth="0.4"
DelimiterLineWidthCells="0.4"
AlignRightFromColumn="2"
/>
</Config>
Die Einstellungen haben folgende Bedeutung:
Rand in mm, der oben auf der Seite freigehalten werden soll.
Größenangabe in Prozent, zur Festlegung der Fontgröße.
Name des Fonts.
Breite der Linies zur Trennung von Kopf und Positionszeilen.
Farbe dieser Linie.
Horizontaler Zeichenabstand zur Zellengrenze.
Vertikaler Zeilenabstand.
Farbe der optischen horizontalen und vertikalen Hilfslinien.
Zeilenzahl nach der eine horizontale Hilfslinie dargestellt wird.
Breite der Hilfslinie zwischen den Zeilen.
Breite der Hilfslinie zwischen den Zellen.
Spaltennummer ab der alle Spalten rechtsbündig ausgerichtet werden sollen.
Extrahieren von Seiten aus einer PDF-Datei in eine andere
Da sogutf8print eine spezielle Funktion verwendet, um von einer PDF Datei in eine andere zu drucken, und diese Funktion wirklich 1:1 den PDF-Inhalt kopiert, ohne tatsächlich einen Druckvorgang auszulösen, kann sogutf8print auch dafür verwendet werden, einzelne Seiten einer PDF Datei in einer andere zu extrahieren:
Beispiel:
Kopieren der Seiten 1 bis 10 der Datei c:\temp\Quelldatei.pdf in die PDF-Datei c:\temp\Zieldatei.pdf (Ohne Qualitätsänderungen)
sogutf8print -fp 1 -tp 10 -out c:\temp\Zieldatei.pdf c:\temp\Quelldatei.pdf
Sollen weitere Seiten in die gleiche Zieldatei kopiert werden, kann zusätzlich der Parameter "-extend" verwendet werden:
sogutf8print -fp 20 -tp 22 -extend -out c:\temp\Zieldatei.pdf c:\temp\Quelldatei.pdf
kopiert zusätzlich die Seiten 20 bis 22 an das Ende der c:\temp\Zieldatei.pdf (Ohne Qualitätsänderungen).
SOGUtf8Print kann so eingestellt werden, dass zum Ausdrucken von PDF-Dateien auf einen bestimmten Drucker ein externes Programm verwendet wird. Diesem Programm kann dann über Parameter mitgeteilt werden, welche PDF Datei auf welchen Drucker zu drucken ist.
Achtung: Ist diese Form des Drucks von PDF Dateien konfiguriert, wird dem externen Programm lediglich der Name des gewünschten Windows-Druckers übermittelt. Weitere Einstellungen, die bzgl. der Druckausgabe z.B. in "sogpsetup" vorgenommen wurden, wirken dabei nicht. Das externe Programm wird die PDF Datei mit den Initialwert-Einstellungen des gewünschten Windows-Druckers ausgeben.
Folgende Umgebungsvariablen beeinflussen das Drucken von PDF Dateien:
0: Verwendung von GhostScript zur Umwandlung von Pdf in Grafik (veraltet)
1: Verwendung eines externen Programms in einer interaktiven Umgebung
2: Verwendung eines externen Programms egal in welcher Umgebung.
4: Verwendung von Pdfium. Diese Einstellung liefert im Allgemeinen das beste Ergebnis. (Initialwert)
Externes Programm (Vollständiger Pfad)
Parameter für dieses Programm.
{0} wird dabei durch den Namen der PDF Datei, {1} durch den Namen des Windows-Druckers ersetzt.
Beispiel für die Verwendung des Foxit-PDF-Readers für die Druckausgabe:SOGUtfSelectPdfEngine muss auf "2" eingestellt werden.
SOGUtfPdfPrintProcess muss auf den Pfad des Foxit-Readers eingestellt werden. Zum Beispiel "C:\Programme x86\Foxit Software\Foxit Reader\Foxit Reader.exe".
SOGUtfPdfPrintProcessParms muss auf "/t {0} {1}" eingestellt werden.
Einblenden eines Wasserzeichen
Durch Setzen der Variablen "SOGPrintWasserzeichenBild" kann erreicht werden, dass SOG ERP automatisch auf jeder Druckseite ein Wasserzeichen einblendet.
Dadurch können z.B. die Ausgaben einer Testfirma von denen einer Produktionsumgebung unterschieden werden, auch wenn für beide Umgebungen die gleichen Drucker verwendet werden.
Beispiel für einen EIntrag in einer Firmen-Env-Datei:
env SOGPrintWasserzeichenBild (${PROJ}/etc/SOGEntwicklung.png)
Wird SOGUtf8Print verwendet um eine zuvor aufbereitete PDF- oder andere Bilddatei zu drucken, erfolgt keine Einbeldung eines Wasserzeichens.