Mit dem Kommando "sogdbfile" können Dienstfunktionen rund um die Tabelle "dbfiles" ausgelöst werden.
Die Tabelle "dbfiles" ist in der Lage, Dateien in der Datenbank zu speichern.
Dazu wird eine Art "Dateisystem" aufgebaut. Dateien werden in Ordnern organisiert. Ordner und Dateien sind über SOG ERP (VACOS)-Rechte absicherbar.
Zur Ansicht und Beeinflussung der Dateien in der Tabelle "dbfiles" steht entweder das Kommando "sogdbfile" oder die SOG ERP (VACOS)-Funktion "dbfile" zur Verfügung.
Verwendung findet die Tabelle "dbfiles" zur Zeit z.B. im Bereich der SOG ERP (VACOS)-Hilfe.
sogdbfiles [Optionen]
Stellt den aktuellen Sachbearbeiter für den Zugriff auf die dbfiles-Tabelle ein.
Rechte werden somit aus der Sicht dieses Sachbearbeiters beurteilt.
Für diese Funktion benötigt der aktuelle Sachbearbeiter das Recht "dbfileadmin".
Verwendung einer Standard Object-Factory. Die Option wird benötigt, wenn sogdbfile für ein "fremdes" Projekt ausgeführt wird.
Stellt den aktuellen Windows-Benutzer für den Zugriff auf die dbfiles-Tabelle ein.
Auscheckinformationen werden aus Sicht dieses Windows-Benutzer durchgeführt.
Für diese Funktion benötigt der aktuelle Sachbearbeiter das Recht "dbfileadmin".
Stellt die zu Verwendende Datenbankverbindung für den Zugriff auf die "dbfiles"-Tabelle ein.
Damit kann z.B. auf die Hilfe-Datenbank zugegriffen werden, wenn diese nicht in der aktuellen Firmendatenbank liegt.
Beispiel: -con help => Der Zugriff erfolgt über die Variable "OldDbHelp".
Verwendung eines Dateisystem basierenden IO-Handlers. Diese Option kann beim Exportieren von Daten verwendet werden, wenn die ursprünglichen Dateien nicht in einer dbfiles Datenbank liegen, sondern in das Dateisystem gemappt wurden (Anschluss an sogtfs).
Anzahl der zu startenden Verarbeitungsthreads (wird nur von bestimmten Operationen unterstützt). 99: Anzahl der Threads wird auf AnzahlProzessoren*4 festgelegt.
Legt ein Verzeichnis, ein Unterverzeichnis oder einen ganzen Verzeichnispfad an.
Zugriffsrechte werden beim Anlegen von Verzeichnissen jeweils aus dem Vater-Verzeichnis vererbt.
Löscht ein Verzeichnis, wenn dieses keine Dateien mehr enthält. Wird die Option "-r" angegeben, wird das Verzeichnis rekursive gelöscht, auch wenn es nicht leer ist.
Zeigt den Inhalt eines Verzeichnisses auf.
Bei Angabe der Option "-f" werden alle Informationen zu Verzeichnissen und Dateien angezeigt. (z.B. Zugriffsrechte)
-direxists DatenbankVerzeichnisPfad
Prüft, ob das angegebenen Verzeichnis existiert. Existiert das Verzeichnis wird Exit-Code 0 zurückgegeben. Existiert es nicht, wird Exit-Code 10 erzeugt.
-dirsize DatenbankVerzeichnisPfad
Ermittelt die Größe aller Einträge eines Verzeichnisses und seiner Unterverzeichnisse. In der Ausgabe sind auch die bereits als "gelöscht" gekennzeichneten Einträge enthalten.
-write SystemDateiPfad -dbfile DatenbankDateiPfad
Schreibt eine Systemdatei unter dem angegebenen Namen in die Datenbank.
Der Schreibvorgang ist nur erfolgreich, wenn das angegebene Verzeichnis existiert und schreibrechte
auf das Verzeichnis, und ggf. die bereits existierende Datei bestehen.
Existiert die Datei in der Datenbank bereits, wird eine "Version" dieser Datei angelegt. Das heisst, der alte
Inhalt der Datei ist als "Version" weiterhin verfügbar.
Durch einen Schreibvorgang wird eine Datenbankdatei automatisch an den schreibenden Benutzer ausgecheckt. Wenn die Veränderungen an den Daten abgeschlossen sind, sollte der aktuelle Benutzer dies durch einen "Eincheckvorgang" abschließen. Beim Einchecken einer Datei werden alle Zwischenversionen, die selbst nicht eingecheckt waren, wieder gelöscht. Es bleiben dann also nur nur alle eingecheckten Versionen erhalten.
-read SystemDateiPfad -dbfile DatenbankDateiPfad
Liest eine Datei aus der Datenbank, und schreibt diese in die angegebenen SystemDatei.
Wird als DatenbankDateiPfad der Pfad einer Dateiversion angegebene (Format $/UUID) wird exact diese Version der Datei ausgelesen. Anderenfalls erfolgt der Zugriff immer auf die letzte geschriebene Version.
Liest eine Datei aus der Datenbank, und schreibt den Inhalt auf die Standardausgabe.
Löscht eine Datei aus der Datenbank.
Die Datei wird nicht sofort gelöscht. Vielmehr wird eine "Version" der Datei erzeugt, die aber keine aktiven "Stammeintrag" mehr besitzt. Über entsprechende Suchfunktionen (z.B. SOG ERP (VACOS)-Funktion dbfile), kann weiterhin auf die alte Datei zugegriffen werden.
-fileexists DatenbankDateiPfad
Prüft, ob die angegebenen Datei existiert. Existiert die Datei wird Exit-Code 0 zurückgegeben. Existiert sie nicht, wird Exit-Code 10 erzeugt.
-rename DatenbankDateiPfad1 -to DatenbankDateiPfad2
Verschieb einen Dateieintrag, oder bennet diesen um. Das Verschieben und Umbenennen wirkt nicht auf die Namenseigenschaften von älteren Versionen dieser Datei. Über entsprechende Suchfunktionen können diese älteren Versionen also immernoch unter dem alten Verzeichnispfad gefunden werden. Über die Versions-ID können aber alle zusammenghörenden Versionen einer Datei, unabhängig von ihrem derzeitigen Speicherort aufgefunden werden.
Verzeichnisse können nicht umbenannt oder verschoben werden
Laden und Entladen der Datenbank
[-flat] -dirtodb SystemVerzeichnisPfad -dbdir DatenbankVerzeichnisPfad
Läd ein ganzes Verzeichnis von der Festplatte in die Datenbank.
Bei Angabe der Zusatzoption "-flat" werden alle Dateien direkt in das Zielverzeichnis geladen. Dabei werden keine Unterverzeichnisse angelegt.
Ohne "-flat" Option entsteht in der Datenbank genau die gleiche Verzeichnisstruktur, wie diese im Dateisystem existiert.
-dbtozip DatenbankVerzeichnisPfad -to ZipFilePfad [-flat] [-ondemand]
Entläd eine Verzeichnisstruktur in eine ZIP-Datei. Mit "Flat" Option, wird nicht rekursiv gearbeitet.
Die Angabe von "-ondemand" bewirkt, dass eine vorhandene ZIP-Datei nur dann ein neues Datum bekommt, wenn sie sich durch den Export verändert.
-ziptodb ZipFilePfad -dbdir DatenbankVerzeichnisPfad [-sync]
Läd eine Verzeichnisstruktur aus einer ZIP-Datei. Wird "-sync" angegeben, werden alle Dateieinträge die im Zielverzeichnis vorhanden sind, die jedoch nicht in der Quelle vorkommen, gelöscht.
Diese Funktion unterstützt die allgemeine Option "-threads" zur Optimierung der Ladegeschwindigkeit.
-verify DatenbankVerzeichnisPfad-to SystemVerzeichnisPfad
Vergleicht den Inhalt eines Verzeichnisses mit dem Inhalt der Datenbank.
Laden der Datenbank bei kaskadierenden Projekten
Lädt alle SOGDbFiles Verzeichnisse aller kaskadierenden Projekte in die Datenbank. Dabei werden nur die Dateien geladen, nicht nicht schon in der Datenbank enthalten sind. Am Ende des Vorgangs werden die Dateien in der Datenbank gelöscht, die sich nicht mehr im Dateisystem befinden.
Diese Funktion unterstützt die allgemeine Option "-threads" zur Optimierung der Ladegeschwindigkeit.
Über die Konfigurationsdatei können Verzeichnisse im Ziel von der Bereinigung veralteter oder nicht in der Quelle enthaltener Daten ausgenommen werden.
<Config>
<!-- Das Löschen von vorab ausgelieferten ReleaseNotes wird unterbunden. -->
<ImportDiskProtect RegEx="/hlp/ger/base/rel/" />
<ImportDiskProtect RegEx="/hlp/ger/base/rel.done$" />
</Config>
Einchecken von Veränderungen. Mit jeder Veränderung wird eine "Version" erzeugt. Durch "Einchecken" wird wieder eine als "Endgültig" gekennzeichnete Version erstellt und markiert. Alle Zwischenversionen, bis zur letzten eingecheckten Version, werden gelöscht.
Rekursives einchecken aller Änderungen im angegebenen Verzeichnis und allen Unterverzeichnissen.
Listete alle ausgecheckten Versionen auf.
Löscht alle Versionen, die älter als der angegebenen Vergleichszeitpunkt sind. Der Zeitpunkt muss als Lokale Zeit angegeben werden.
Löscht alle Versionen, die älter als der angegebenen Vergleichszeitpunkt sind. Der Zeitpunkt muss als UTC Zeit angegeben werden.
Löscht alle Versionen, die älter als die angegebene Anzahl Tage sind.
-set Dateipfad [-owner Sachbearbeiter] [-rr Leserecht] [-wr Schreibrecht] [-crr Child-Leserecht] [-cwr ChildSchreibrecht]
Setzt Eigentümer sowie Schreib- und Leserechte für Dateien und Verzeichnisse.
Der Eigentümer hat immer volle Zugriffsrechte für einen Eintrag.
Ansonsten gelten die für den Eintrag definierten SOG ERP (VACOS)-Rechte zum Schreiben und Lesen.
Wird in einem Verzeichnis das Client-Schreib oder Lese-Recht gesetzt, so erhalten alle Dateien, die in diesem Verzeichnis entstehen, als ihr Lese- und Schreibrecht die für das Verzeichnis gesetzten Client-Lese und Client-Schreibrechte. Dadurch kann z.B. ein Verzeichnis angelegt werden, dass schreibrechte für Jedermann bereitstellt, dessen Dateien aber z.B. nur vom Eigentümer, oder von einer bestimmten Gruppe von Benutzer gelesen oder verändert werden dürfen.
Einmaliger Import von Masken, Auswahllistem, Hilfe und Releasenotes aus dem Dateisystem in die Datenbank.
Dieser Aufruf kann verwendet werden, um einmalig Daten aus den Dateisystemen in die Datenbank zu importieren.
Vor dem eigentlichen Import werden die Import-Parameter angezeigt und der Benutzer hat die Möglichkeit den Import abzubrechen.
Die zu importierenden Verzeichnisse müssen über die Konfigurationsdatei "SOGDbFile_cfg.xml" konfiguriert werden.
Die Konfiguration wird über die Variable "RPTCFGPATH" gesucht. Es werden alle über den Pfad gefundenen Konfigurationen gelesen und verarbeitet.
-export {Funktion} [-time_loc Zeitangabe] [-ondemand]
Export von Daten aus der Datenbank in eine ZIP-Datei über vorgegebene Eigenschaften.
Die Exporteigenschaften werden über die "SOGDbFile_Cfg.xml" Konfigurationsdateien festgelegt.
Die Zeitangabe kann im Format JJJJMMDDHHMMSS gemacht werden, und sorgt dafür, dass nur bis zum angegebenen Datum eingecheckte Versionen abgerufen werden.
Die Angabe von "-ondemand" bewirkt, dass eine vorhandene ZIP-Datei nur dann ein neues Datum bekommt, wenn sie sich durch den Export verändert.
-import {Funktion} [-ondemand] [-sync]
Import von Daten aus einer Zip-Datei in die Datenbank über vorgegebene Eigenschaften.
Die Importeigenschaften werden über die "SOGDbFile_Cfg.xml" Konfigurationsdateien festgelegt.
Wird zusätzlich "-ondemand" angegeben, erfolgt der Import nur, wenn die Zip-Datei neueren Datums ist.
Wird "-sync" angegeben, werden alle Dateieinträge die im Zielverzeichnis vorhanden sind, die jedoch nicht in der Quelle vorkommen, gelöscht.
Standardmäßig sind folgende Import und Export Funktionen definiert:
Zusammenfassung aller anderen Funktionen
Die aus SOG ERP (VACOS)-Basis stammenden Anteile der SOG ERP (VACOS)-Hilfe.
Die aus dem SOG ERP (VACOS)-SOG-Kundenprojekt stammenden Anteile der SOG ERP (VACOS)-Hilfe.
Die aus dem SOG ERP (VACOS)-Kundenprojekt (Vorort gepflegt) stammenden Anteile der SOG ERP (VACOS)-Hilfe. Dies kann z.B. für die Zusammenstellung von Daten für die Client-Aktualisierung genutzt werden.
Die Releasenotes.
Zusammenfassung von hlpbase, hlpproj, hlpvorort und hlprel.
Zusammenfassung von hlpbase, hlpproj und hlprel.
Zusammenfassung von hlpbase und hlprel.
Die aus SOG ERP (VACOS)-Basis stammenden Anteile der SOG ERP (VACOS) Masken.
Die aus dem SOG ERP (VACOS)-SOG-Kundenprojekt stammenden Anteile der SOG ERP (VACOS) Masken.
Die unter /spool/xmlmask/{Projekt} abgelegten Anteile der SOG ERP (VACOS) Masken. Die Ausgabe erfolgt nach scr\xmlmask\spool-${HHENVDOMAIN}.zip.
mskawlbase
Die unter prc\ger abgelegten Anteile der Auswahllisten
mskawlvorot
Die unter prc.${HHENVDOMAIN}\ger abgelegten Anteile der Auswahllisten
Zusammfassung von mskbase, mskproj, mskspool, mskawl.
Zusammfassung von mskbase, mskawlbase.
Zusammfassung von mskbase, mskproj, mskawlbase.