Basis für die Verarbeitung sind die Protokollsätze für die Personenkonten- und Adresstabellen in der Protokolltabelle 'dbchglog'. In dieser Tabelle entstehen bei Veränderungen an den Basistabellen satz- oder feldweise Protokolleinträge. Diese Protokollsätze haben bei ihrer Entstehung immer den Protokollstatus = 0. Im mandantenabhängigen Steuerungsparameter des Programmes p845 (pp845) werden 3 Angaben zur Behandlung dieses Protokollstatus vorgenommen:
1. Status der zu verarbeitenden Protokollsätze
2. Status, den die Protokollsätze nach der Verarbeitung erhalten sollen
3. Status, mit dem die Protokollsätze löschfähig werden
Die korrekte Einrichtung dieser Steuerungsdaten ist abhängig von der Einstellung des Parameters 'Mandantenzuordnung bei Mehrmandantenverarbeitung' im Globalparameter (p001/Finanzbuchhaltung).
Nur ein Mandant oder Mandantenzuornung über Abteilung im Personenkonto
Die gesamte Übergabeverarbeitung erfolgt hierbei in einem Lauf des Programmes p845. Der Steuerungsparameter pp845 muss für alle Mandanten folgenden Inhalt haben:
1. Status der zu verarbeitenden Protokollsätze = 0
2. Status, den die Protokollsätze nach der Verarbeitung erhalten sollen = 1
3. Status, mit dem die Protokollsätze löschfähig werden = 1
Durch diese Einstellung werden die Protokollsätze im ersten Verarbeitungslauf des p845 verarbeitet und im nächsten Verarbeitunglauf gelöscht (bzw. als löschfähig gekennzeichnet).
Sollen die Protokollsätze nicht gelöscht werden so ist außerdem die Einstellung für den Status im pp151 vorzunehmen.
Mehrere Mandanten und Verteilung auf alle Mandanten oder Übergabe an Mandant nach Belegverarbeitung
Bei diesen Varianten erfolgt die Verarbeitung der Protokollsätze in mehreren Verarbeitungsläufen des Programmes p845 (je Mandant), d.h. jeder Protokollsatz muß eventuell mehrfach als zu verabeitender Satz erkannt werden. Um eine gleichbleibende Verarbeitungsfolge einzuhalten, sollten die Verarbeitungsläufe aller Mandanten in einem Job in der Reihenfolge von Mandant 1 bis n erfolgen. Funktionsfähige Varianten für die Parametereinstellung können wie folgt aussehen:
Variante 1 (sicher, aber nur bis zu 9 Mandanten nutzbar)
Mandant | verarbeitungsfähig | nach Verarbeitung | löschfähig |
1 | 0 | 1 | 9 |
2 | 1 | 2 | 9 |
3 | 2 | 3 | 9 |
4 | 3 | 4 | 9 |
5 | 4 | 5 | 9 |
6 | 5 | 6 | 9 |
7 | 6 | 7 | 9 |
8 | 7 | 8 | 9 |
9 | 8 | 9 | 9 |
In dieser Variante wird der Status der Protokollsätze durch jeden Lauf des Programmes p845 um 1 erhöht und damit für den nächsten Mandanten verarbeitungsfähig. Der p845-Lauf für den Mandanten 9 bringt die Protokollsätze auf den Status 'löschfähig', so daß diese Sätze mit dem nächsten Verarbeitungslauf für irgendeinen Mandanten gelöscht (bzw. als löschfähig gekennzeichnet) werden.
Variante 2 (bei mehr als 9 Mandanten nutzbar, am Protokollstatus ist jedoch nicht zu ekennen, wie weit die Verarbeitung erfolgt ist)
Mandant | verarbeitungsfähig | nach Verarbeitung | löschfähig |
1 | 0 | 0 | 9 |
2 | 0 | 0 | 9 |
3 | 0 | 0 | 9 |
bis |
|
|
|
n | 0 | 9 | 9 |
In dieser Variante erfolgt die Statusänderung in den Protokollsätzen erst bei der Verarbeitung für den letzten Mandanten. Eine Mehrfachverarbeitung der Protokollsätze für einen Mandanten (nach Jobabbruch, bei manuellem Programmstart) wird nur noch durch den im Steuerungsparameter (pp845) automatsich gepflegten Zeitstempel des letzten Verarbeitungslaufes verhindert.
Individualprogramme
In diesen Definitionen ist nicht berücksichtigt, daß eventuell noch zusätzliche Verarbeitungen der Protokollsätze in Individualprogrammen erfolgen müssen. Deren Verarbeitung muß ebenfalls statusgesteuert erfolgen und ist bei der Einrichtung des pp845 entsprechend zu berücksichtigen.