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Behandlung offene Verteilungsmengen


Bei Rahmenaufträgen wird durch die Aktivierung der Funktion, bei einer kleineren Abrufmenge als der geplanten Reservierungs- bzw. Bereitstellungsmenge, automatisch eine neue Vorgangsunterposition erzeugt. Diese neue Unterposition behält den Erfassungs-/Modifikationszeitpunkt (Terminzuordnung im Terminraster) und den Termin des geplanten Abrufs und erhält die nicht abgerufene Menge dieser geplanten Reservierungs- bzw. Bereitstellungsmenge.

 

Um eine automatische Auslieferung der neu gebildeten Unterposition zu vermeiden, sollte ein Terminkennzeichen ohne automatische Lieferfreigabe definiert werden.

 

Beispiel:

Für einen Rahmenauftrag von 20.000 Stück wurde eine Reservierungs- bzw. Bereitstellungsmenge von 5000 Stück für einen bestimmten Termin vereinbart. Werden nun von den 5000 Stück nur 3000 Stück abgerufen, dann werden die übrigen 2000 Stück in eine neue Unterposition übernommen und bleiben für den definierten Termin als Abruf erhalten. Zusätzlich bleibt die definierte Reservierungs- bzw. Bereitstellungsmenge von 5000 Stück auf der Hauptposition erhalten und wird jetzt entsprechend zusätzlich eingeplant. Für einen Abruf stehen dem Kunden jetzt der Rest des 1. Abrufs von 2000 Stück plus den neu eingeplanten 5000 Stück zur Verfügung.