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SOG WMS Basisinformationen (todo)


Einrichtung / Start mit SOG WMS / Mitarbeiterprofile
Für jeder Benutzer eines Scanners in SOG WMS muss ein separater User im Programm Sachbearbeiter- und Rechteverwaltung (p003) angelegt werden.
In den jeweiligen Benutzereinstellungen im p003 - Sachbearbeiter- und Rechteverwaltung (sachv) muss auf dem Reiter "Einstellungen" im Feld <ActiveSkin Maskenvariante> die Variante "mini" ausgewählt werden.
Weiterhin muss in den Feldern maprofile_1 bis maprofile_3 mindestens ein Profil und in den Feldern lg_1 bis lg_3 mindestens ein Lagerort (LVS-Lager) hinterlegt werden.
Die Anmeldung der Benutzer auf dem Scanner erfolgt über eine Remote-Session auf dem entsprechenden Terminalserver.
Ohne die Hinterlegung von Inhalten in diesen Feldern erfolgt keine Anzeige von Vorgängen in den Leitständen.

Im p826 - Lagersteuerung und Lagerplätze (lgstrg) muss in dem jeweiligen SOG WMS Lager über die Funktion "MA-Profile" mindestens ein Profil definiert werden. Über diese Profilsteuerung ist eine lagerbereichsbezogene Steuerung der Aufträge auf unterschiedliche Benutzer möglich. So können in großen Lägern unnötige Laufwege eingespart werden.
Pro User können bis zu drei Lagerorte und drei Profile hinterlegt werden. Jeweils ein Lagerort und ein Profil ist in jedem Fall zu hinterlegen. Dieser muss sich beim jeweiligen Nutzer im p003 - Sachbearbeiter- und Rechteverwaltung (sachv) wiederfinden.



Bei der Umstellung von Papierpackzetteln auf die Nutzung von SOG WMS müssen folgende Punkte beachtet werden:
offene Vorgänge:
Wareneingang: offene Lieferscheine müssen komplett eingelagert sein / Schwimmende Rechnungen können bestehen bleiben.
Warenausgang: Alle offenen Packzettel müssen in den Lieferscheinstatus verändert oder storniert werden.

Bei Start mit SOG WMS muss im p826 im betreffenden Lagerort auf dem Reiter Ein-/Auslagerung bei:
- Einlagerung: "Eingangsbestätigung über LVS/Scanner" der Schalter gesetzt werden
- Auslagerung: Auslagerungsbestätigung auf 1 "Mit Auslagerungsbestätigung am Lagerplatz" gesetzt werden.

Buchungsserver
Für die Nutzung von SOG WMS muss Buchungsserver (p372) permanent laufen (Job im Intervall mit Wartezeit im p372 von 3, 4 oder 5 Sekunden) und vorher entsprechend eingerichtet werden (pp372).



aktiv
Wenn in den SOG WMS Programmen von "aktiv" gesprochen wird, ist gemeint, dass die Auswahl der Vorgänge (Warenreingang oder Kommissionierung) aktiv = selbstbestimmt vom Benutzer vorgenommen wird.

passiv
Wenn in den SOG WMS Programmen von "passiv" gesprochen oder kein besonderer Hinweis auf "aktiv" erfolgt, ist gemeint, dass die Auswahl der Vorgänge (Warenreingang oder Kommissionierung) automatisiert vom System vorgenommen wird. Der Benutzer bleibt passiv und bekommt einen Vorgang aufgrund von Prioritäten und/oder Einstellungen in den SOG WMS Parametern zugeteilt. Dies ist besonders bei einer Bereichsbezogenen Aufteilung oder sehr großen Aufträgen mit vielen Positionen sinnvoll. In dieser Variante kann sich der Benutzer nicht aussuchen, welchen Auftrag er "am liebsten" bearbeiten möchte.

Einrichtung Scanner-Masken
Um die Masken auf das Display der verwendeten Scanner anzupassen sind folgende Schritte notwendig. Die Anpassungen erfolgen in der Maskenvariante "local".
Der Nutzer "sogadm" muss im p003 das Sonderrecht für das Programm "mskadmin" eingetragen bekommen.
1. alle Scanner 1x anmelden und wieder verlassen (damit werden Varianten angelegt)
2. Das Programm "mskvar" starten
3. Die Maske über die Panelmodifikation einmal modifizieren und auf das tatsächliche Scannerdisplay einstellen
4. Über den Pfad kann diese Einstellung an identische Scanner vererbt werden
5. Die Einstellung der Maskengröße erfolgt über die Frame Größe in den Zelleneigenschaften. Hier muss ausprobiert werden, welches die optimale Einstellung ist.
6. Der Fontgrößenfaktor 1,00 (evtl. etwas kleiner)
7. Durch Festlegung einer Controlgröße in der etwaigen Breite des Scannerdisplays erhält das Control blaue Fixierungspunkte, mit denen die Controlgröße durch Verschieben der Fixierungspunkte manuell eingestellt werden kann.

Die projektspezifischen Maskenkonfigurationen selbst werden bei lw:\spool\xmlmask\vacos\local\vsto gespeichert.

Über die erweiterten Kontextfunktionen oben die „mini“-Maske auswählen.
Dann wird die in mskvar definierte Auflösung 1:1 angezeigt.
Durch Doppelklick auf den blauen Rand kann das Fenster vergrößert werden, um die Eingabe in den jeweiligen Feld-Eigenschaften besser vornehmen zu können.
Verkleinern stellt dann wieder genau die Scannergröße dar.


Einrichtung Minimenu
Die Scannerprogramme, die im Minmenu auf den Scannern angezeigt werden, können über MenuEdit,minmenu ausgewählt werden.
Bei "Herkunft" muss 2 (vor Ort) und bei "sichtbar" muss 0 (keine Anzeige) eingetragen werden.

Parallele Nutzung von Papier-Packzetteln zum Scannerbetrieb
Wenn zu Beginn der Scannernutzung als "Backup" der bisherige Packzettel auf Papier weiter genutzt werden soll, ist eine Einstellung im pp108 siehe auch pp108 erforderlich. (bei einem späteren Release ist diese Einstellung im p826 für das betroffene Lager vorzunehmen)
In SOG WMS sollte dann mit dem Papierpackzettel in der Hand die Aktive Komississionierung genutzt werden, um eine leichte Zuordnung zwischen Papier und Daten auf dem Scanner zu ermöglichen.

Offene Vorgänge bei Start mit SOG WMS
Wareneingang: offene Lieferscheine müssen komplett eingelagert sein / Schwimmende Rechnungen können bestehen bleiben.
Warenausgang: Alle offenen Packzettel müssen in den Lieferscheinstatus verändert oder storniert werden.

Status im LVS
SOG WMS kennt unterschiedliche Status und reagiert dann in Ansichten entsprechend darauf:
0 = keine LVS-Übergabe
1 = Übergabe an LVS
2 = Einzelkommissionierung im LVS
3 = Sammelkommissionierung im LVS
7 = Im LVS erledigt
8 = Bearbeitung in Versandsteuerung
9 = Lieferschein freigegeben/erstellt

Fehlermeldungen auf Scannern: "Der Objektverweis wurde nicht auf eine Objektinstanz festgelegt."
Bei allen Scanner-Usern unter Design/Benutzereinstellungen unter Windows Taskbar alles auf "FALSE" setzen.

Aktive Kommissionierung = Abwicklung mit Packzettel
Im p826 unter Steuerung darf der Schalter "Druckzeitpunkt Packzettel" nicht gesetzt werden und in vspar unter Kommissionierung muß der Schalter "Ermittlung direkt aus F095 ohne F009" gesetzt werden.
Die F009 wird nur genutzt, wenn für den Packzetteldruck das p108 verwendet wird.
Ist der Schalter "Druckzeitpunkt Packzettel" gesetzt, bedeutet das immer "Passive Kommissionierung"

Generierung von Transportmitteln
Für die Generierung einer Menge kleiner 10 an Transportmitteln muss der eingerichtete Buchungsserver (p372) laufen.

Transportmittel im Wareneingang
Für die Nutzung von Transportmitteln im Wareneingang müssen wiederverwendbare Transportmittel angelegt werden.
Für die Generierung von Transportmitteln mit einer Menge kleiner 10 über einen Leitstand muss der Buchhungsserver aktiv sein!

Transportmittel neu anlegen
Die Neuanlage von Transportmittel kann auch direkt mit dem Scanner vorgenommen werden.
Starten Sie das Programm Infosystem (lvsinfo) und scannen Sie ein bereits vorhandenes Transportmittel.
Die Eigenschaften dieses Transportmittel werden dann in die Maske für die Neuanlage übernommen.


Wählen Sie das Transportmittel aus, geben Sie im Scanfeld "trpanlage" ein und bestätigen Sie die Eingabe mit Enter.
Diese Funktion kann auch auf einen Button gelegt werden.


Für "normale" Transportmittel (nicht MAK - Multi-Auftrag-Kommissionierung) legen Sie Lagebereich, Verwendung und Wiederverwendbarkeit fest.
Scannen Sie im Scanfeld den Barcode des neuen Transportmittels oder erfassen die Information mit der Tastatur und bestätigen Sie mit Enter.
Damit ist das neuen Transportmittel mit den entsprechenden Parametern angelegt.



Für Transportmittel und Transportmittelgruppen für die MAK (Multi-Auftrag-Kommissionierung) legen Sie Lagebereich, Verwendung und Wiederverwendbarkeit fest.

Im ersten Schritt legen Sie das Transportmittel für die Transportmittelgruppe an, in dem Sie die MAK-Gruppe auswählen.
Scannen Sie im Scanfeld den Barcode der neuen Transportmittelgruppe oder erfassen die Information mit der Tastatur und bestätigen Sie mit Enter.
Damit ist die neue Transportmittelgruppe mit den entsprechenden Parametern angelegt.


Im zweiten Schritt legen Sie die zu einer Transportmittelgruppe zugehörigen Transportmittel an, in dem Sie das "Master Trp MAK" auswählen.
Scannen Sie im Scanfeld den Barcode der neuen Transportmittelgruppe oder erfassen die Information mit der Tastatur und bestätigen Sie mit Enter.
Damit ist die neue Transportmittelgruppe mit den entsprechenden Parametern angelegt.