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Resterledigung in Auftragseingangswert verrechnen


Entscheidung, ob der statistische Auftragseingangswert um den Wert resterledigter Mengen reduziert werden soll oder nicht.

0 (Checkbox nicht gesetzt) = Reduzierung Auftragseingangswert nur bei Löschung und Bestellmengenreduzierung --> Wert resterledigter Mengen NICHT im statistischen Auftragseingangswert verrechnen
  Auftragseingang mit Buchungsschlüssel 49 (Auftragswert bleibt) und Über-/Unterlieferung mit Buchungsschlüssel 48

 
1 (Checkbox gesetzt) = Reduzierung Auftragseingangswert bei Löschung, Bestellmengenreduzierung und Resterledigung --> Wert resterledigter Mengen im statistischen Auftragseingangswert verrechnen
  Auftragseingang mit Buchungsschlüssel 49 (Auftragswert wird vermindert) und Storno Auftragseingang mit Buchungsschlüssel -49

Die Schalterstellung 1 wird als Sonderfunktion gesehen. Üblicherweise sollte mit der Schalterstellung = 0 gearbeitet werden um den tatsächlichen Auftragseingangswert statistisch zu erhalten.

Wird dieser Schalter unterperiodisch/unterjährig umgesetzt, sind die Monatszahlen - in Betrachtung des Auftragseingangswert - unterschiedlich.
Es wird daher empfohlen den Schalter erst zum Wechsel des Geschäftsjahres zu verändern.

Beispiel:
Schalter wird am 01.03. von 1 (Checkbox gesetzt) auf 0 (Checkbox nicht gesetzt) umgestellt. Auftragseingangswert wird nicht mehr um den Wert resterledigter Positionen reduziert.
Für Positionen, welche resterledigt werden, entstehen also ab diesem Zeitpunkt keine zusätzlichen Buchungen mit dem Buchungsschlüssel 49 (Auftragseingang (statistisch)) mehr, welche die Wertveränderung verrechnen.

Durch Änderung des Schalters entstehen dann Buchungen mit dem Buchungsschlüssel 48 (Über-/Unterlieferungen (statistisch)) für die Resterledigungen, welche die Differenz zwischen beauftragten und gelieferten Mengen darstellen.

Für den Zeitraum vor dem 01.03. sind diese Buchungen aber entstanden, daraus folgt, das die 49-er Buchungen hier nicht vergleichbar sind.
Für die Monate Januar und Februar muss nun beachtet werden, dass der Auftragseingangswert bereits um Resterledigungen reduziert wurde.